Equality in Housing: Studie zum Recht auf Wohnen veröffentlicht

28.06.2011

Im Rahmen des PROGRESS-Projekts „Equality in Housing – Gleichbehandlung am Wohnungsmarkt“, hat der Klagsverband die rechtliche Studie „Recht auf Wohnen? Der Zugang von MigrantInnen und ethnischen Minderheiten zu öffentlichem Wohnraum in Österreich“ verfasst.
Im ersten Teil werden die Regelungen auf völkerrechtlicher, EU- und nationaler Ebene dargestellt. Zentral ist die Frage: Welche Rechte können auch innerstaatlich gerichtlich durchgesetzt werden? Im zweiten Teil werden die Richtlinien für den Zugang zu Gemeindebau, sowie Wohnbauförderung und Zugang zum geförderten Wohnbau ausgesuchter Bundesländer untersucht.
Nach dem Sommer sollen die Ergebnisse der rechtlichen und der sozialwissenschaftlichen Studie, die von der BAWO erstellt wurde, im Rahmen von Workshops mit VertreterInnen von Landesregierungen, gemeinnützigen Wohnbauträgern, Gemeinden und Beratungsstellen diskutiert und mögliche Verbesserungen erörtert werden.

Die rechtliche Studie kann auf der Website des Klagsverbands heruntergeladen werden:
Studie auf Website des Klagsverbands
Im Laufe des Sommers wird auch eine grafisch gestaltete Version zur Verfügung stehen.
Die layoutierte Fassung wird im Laufe des Sommers an dieser Stelle heruntergeladen werden können.

Equality in Housing ist ein Projekt zur Förderung der Gleichbehandlung am österreichischen Wohnungsmarkt. Es wird von der Volkshilfe Österreich als projektverantwortlicher Partnerin gemeinsam mit dem Klagsverband und der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe – BAWO als operative Partnerinnen durchgeführt.
Diese Veröffentlichung wird unterstützt durch das Programm der EU für Beschäftigung und Soziale Solidarität – PROGRESS (2007-2013). Das Projekt wird vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, dem Bundeskanzleramt und dem Land Wien aus Mitteln der Wohnbauforschung ko-finanziert.