Equality in Housing: Wohnungsnot und Benachteiligung auf dem Wohnungsmarkt trotz Gleichbehandlungsgebot

12.09.2011

Der öffentliche Wohnraum in Österreich, Bestand aus Gemeinde- sowie geförderten Wohnungen in der Regie von kommunalen Wohnungsämtern und/oder (gemeinnützigen) Bauträgern, wurde im Rahmen des EU-finanzierten Projekts „Equality in Housing" dahingehend untersucht, ob und inwieweit in diesem Rahmen die Einhaltung der international akkordierten Antidiskriminierungsnormen gewährleistet wird. Während eine Rechtsexpertise untersuchte, wie die Gleichbehandlungsnormen und Gleichstellungsrichtlinien in den rechtlichen Grundlagen der Wohnbauförderung, der Wohnungsgemeinnützigkeit sowie in den Leitlinien für die Wohnungsvergabe durch die öffentliche Hand (Gemeinden und Länder) umgesetzt und berücksichtigt sind, stand in einem zweiten Teil (Fragebogenerhebung, Interviews und ExpertInnengespräche) die Frage im Zentrum, inwieweit in der Praxis der Wohnungsvergabe in fünf ausgewählten Regionen (Wien, Linz und Bregenz, Niederösterreich und Tirol) den Auflagen und Normen des Diskriminierungsverbots, der entsprechenden Gleichbehandlungsgesetze und der Gleichstellungsrichtlinie der EU entsprochen wird. Die Langfassung der Studie ist unter Publikationen auf der BAWO Homepage zu finden.    
Studie Kurzfassung
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