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04. April 2018 Tag der Wohnungsnot in Salzburg

Am 4. April 2018 findet in Salzburg wieder ein Aktionstag - anlässlich der Präsentation der Ergebnisse der Wohnungslosenerhebung 2017 - statt.

Als inhaltliche Grundlage für den Tag der Wohnungsnot 2018 werden die Wohnbedarfserhebung 2017 sowie das wohnpolitische Positionspapier, das die BAWO im Jahr 2017 ausgearbeitet und am 30.11.2017 öffentlich präsentiert hat, verwendet. Im BAWO Positionspapier sind wichtige strategische und inhaltliche Vorgaben und Forderungen formuliert, die auch für die Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe in Salzburg als bedeutsam eingeschätzt werden können. In Anbetracht der anstehenden Landtagswahlen im Bundesland Salzburg will das Forum WLH Salzburg deshalb die BAWO-Positionen, an deren Ausformulierungen mehrere Mitglieder des Forums WLH Salzburg aktiv mitgewirkt haben, den programmatischen Ansätzen der Salzburger Parteien (schwarz, rot, grün) gegenüberstellen und die Perspektiven der Salzburger Wohnpolitik mit besonderer Beachtung der Wohnversorgung von einkommensschwächeren SalzburgerInnen diskutieren.

Als organisatorische Grundlage für diesen Diskurs soll für eine breite Vernetzung gesorgt werden. Im wohnpolitischen Seminar sollen die unterschiedlichen Aufgabenbereiche abgedeckt werden, die für eine Gewährleistung des Zielrahmens „Wohnen für alle. Leistbar. Dauerhaft. Inklusiv“ unerlässlich sind.


Tagesprogramm Tag der Wohnungsnot, 04.04.2018

• Vormittag Pressegespräch – Präsentation der WL-Erhebung 10/17

• Nachmittag Wohnpolitisches Seminar (Format fish-bowl - Diskussionen)

Die Methode „fishbowl“ macht es möglich, miteinander verwandte Themen nacheinander, transparent und unter Beteiligung des Publikums zu diskutieren, indem nur 2 – 3 Personen fix auf dem Podium bleiben und Agenden der Moderation und der fachlichen Respondenz abdecken. Weitere PodiumsdiskutantInnen werden je nach Themenschwerpunkt aus dem Publikum geholt, haben dann jeweils kurz Zeit, ihre Sicht der Dinge einzubringen. Ergänzend dazu ist es möglich, dass sich TeilnehmerInnen aus dem Publikum für das Podium melden, sodass sich jeweils eine sehr dynamische Auseinandersetzung ergeben kann.