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Aktion Null Euro in Oberösterreich

Bereits in den vergangenen Jahren waren die Sozialdienstleister in Oberösterreich dazu gezwungen, mit Einsparungen in der Verwaltung bzw. im Funktionsbereich und mit der Einführung von Leistungspreisen dem Kostendruck des Landes nachzugeben. Für heuer wurde vom Land Oberösterreich jedoch sogar die Finanzierung der kollektivvertraglich vorgegebenen Gehaltsanpassung der MitarbeiterInnen verweigert. Für die Mehrkosten in der Höhe von vier Millionen Euro und den steigenden Sachaufwand in den Einrichtungen erhalten die Sozialunternehmen heuer Null Euro! Das heißt, dass die Mehrkosten durch Kürzungen im Angebot ausgeglichen werden müssen.

Aus diesem Grund hat sich die Interessensvertretung der oberösterreichischen Sozialunternehmen (www.iv-sozialunternehmen.at) dazu entschlossen eine Informationskampagne mit dem Titel „Null Euro“ ins Leben zu rufen. Ziel dieser Kampagne ist es mittels Pressearbeit und diversen Aktionen wie dem Verteilen von speziell entworfen Null Euro Scheinen, Plakataktionen, einer Lichtinstallation und Streetbranding, die Öffentlichkeit auf das Problem aufmerksam zu machen und die Verantwortlichen in der Politik zum Nachdenken und hoffentlich auch zu Umdenken zu bewegen.

Die Informationskampagne ist auf facebook unter dem Titel „Null Euro“ präsent, hier können auch immer die neuesten Entwicklungen verfolgt werden.
Thomas Wögrath