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Evaluierung der Wiener Wohnungslosenhilfe

In der Reihe der Wiener Sozialpolitischen Schriften hat die MA 24 den Evaluierungsbericht der Wiener Wohnungslosenhilfe herausgegeben. Die Studie wurde von von L+R Sozialforschung durchgeführt und am 23. Oktober 2012 von Andreas Riesenfelder, Susanne Schelepa und Petra Wetzel öffentlich präsentiert.

Agnes Berlakovich, die Leiterin der Sozialplanung, schreibt im Vorwort:
„Die Ergebnisse der Studie zeigen zum einen die große Vielfalt und Qualität des Angebotes für wohnungslose Menschen in Wien. Zum anderen liefert die Studie auch Erkenntnisse über aktuelle Herausforderungen und Entwicklungsmöglichkeiten. Viele der Empfehlungen (wie z.B. der Housing First-Ansatz) wurden bereits aufgegriffen bzw. befinden sich in Umsetzung.
Vor allem das Zusammenspiel von Verwaltungsdaten, Interviews von Betroffenen und MitarbeiterInnen der Wiener Wohnungslosenhilfe bringt neue Erkenntnisse, die für die Planung der MA 24 genutzt werden können. Im Fokus dieser Planung stehen dabei primär die Effizienz und Effektivität der Angebote, die Entwicklung präventiver Ansätze zur Vermeidung bzw. Reduzierung von Wohnungslosigkeit (z.B. Potential einer möglichen Weiterentwicklung der Wohnungssicherung in Wien) sowie die Lokalisierung von künftigen Herausforderungen und Strategien.“

Die Studie gibt einen sehr umfassenden Überblick über die Einrichtungen der Wiener Wohnungslosenhilfe sowie deren Nutzung und stellt die Vorzüge und auch den bestehenden Handlungsbedarf dar. Insgesamt eine kritische Betrachtung sowohl seitens der Verwaltung, wie auch der MitarbeiterInnen und KlientInnen und somit eine richtungsweisende Zusammenstellung von Fakten und Diskursen zu den Hauptproblemen und Zielgruppen der Wohnungslosenhilfe.
Die Diskussion über den neu verordneten Kurs der Wiener Wohnungslosenhilfe  in Richtung „Housing First“ wird in der Studie aufgegriffen und auf die ersten Konzepte dazu eingegangen.  Zur Studie