Details

Kostendämpfung im OÖ-Sozialbereich

Seit Anfang 2015 ist es klar in Oberösterreich: Die Zeit des Kostendämpfens bei den Gesamtausgaben für die oberösterreichische Soziallandschaft hat begonnen. Das Sozialressort kann die Wachstumsphase der letzten Jahre nicht weiter finanzieren und das Gesamtbudget des Landes ist - wie wahrscheinlich überall - unter Druck geraten.

Mit diesen Informationen wurden die Interessensvertretung der OÖ-Sozialunternehmen (IVS) und die OÖ-Wohnungslosenhilfe Ende Jänner konfrontiert. Die ursprüngliche Information und die dazu vermittelte (rechnerische) Notwendigkeit der Kostendämpfung inklusive Leistungsverdichtung für die MitarbeiterInnen und Damoklesschwert der Personalreduzierung schlugen wie eine Bombe ein.

Gleichzeitig gab es das Angebot, die Interessensvertretungen der Träger zu den Verhandlungen über strukturelle "Anpassungen" im Sozialbereich einzuladen. Die Entscheidung der Träger war (mehrheitlich): Lieber am Verhandlungstisch sitzen und in der Kommunikation mit dem Sozialressort die Auswirkungen dieser (scheinbar unaufhaltbaren) Entwicklung möglichst gering halten.

Zum ganzen Artikel.