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Mai Bilanz: Arbeitslosigkeit schnellt in die Höhe

Aus der neuesten Bilanz des Arbeitsmarktservice geht hervor, dass die Arbeitslosigkeit in Österreich im Mai um fast 30 Prozent gestiegen ist. Bereits im März und April war die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr um 32,4 Prozent gestiegen. Gegenüber dem April ist die Quote jedoch gesunken.

Die gemeldeten offenen Stellen gingen im Mai um 34,5 Prozent zurück. Das entsprach nach nationaler Berechnung einer Arbeitslosenquote von 6,6 Prozent (nach 7,1 Prozent im April 2009) bzw. 5,1 Prozent im Mai 2008. Inklusive der in Schulung befindlichen Personen (+ 23,5 Prozent) waren allerdings neuerlich über 303.974 Menschen (plus 28,4 Prozent) ohne Job.
Am stärksten zugenommen hat im Mai die Arbeitslosigkeit bei den Männern; konkret kletterte sie um 41,7 Prozent auf 136.314. Bei den Frauen stieg sie im Vergleich dazu nur um 16,8 Prozent. Stark verschärft hat sich neuerlich die Situation bei den Jugendlichen: mit 39.729 waren um 38,3 Prozent mehr 15 bis 24-Jährige ohne Job als im gleichen Monat des Vorjahres. Wie schon im April gab es die höchsten Zuwächse in Oberösterreich, wo die Zahl der Jobsuchenden um 61,1 Prozent auf 27.049 stieg, gefolgt von Kärnten mit plus 46,6 Prozent auf 17.814 und der Steiermark mit einer Zunahme von 40,7 Prozent auf 35.411. Die meisten Arbeitslosen gab es traditionsgemäß in Wien mit 68.073, allerdings fiel das Plus mit 11,4 Prozent vergleichsweise klein aus. (APA)