Details

Mit Tiroler Beharrlichkeit - für eine Erhöhung der Mietrichtwerte!

Der letzte BAWO Newsletter berichtete bereits aus Tirol über die willkürlich und gesetzeswidrig von der Sozialverwaltung festgesetzten Mietrichtwerte in der Mindestsicherung. Die viel zu niedrig angesetzten Mietpreis-Obergrenzen (siehe dazu die Grafik der Wohnpreise links) bewirken für MindestsicherungsbezieherInnen ein künstlich reduziertes Angebot der ohnehin extrem knappen Mietwohnungen auf dem Markt.

Da die zahlreichen Überzeugungsversuche an die Politik, diese Grenzen anzupassen, nichts brachten, skandalisierte der Sozialpolitische ArbeitskreisTirol (SPAK Tirol) mehrere Wochen lang mit einer Aktion im öffentlichen Raum die Zustände: An 19 gut sichtbaren Stellen in der Innsbrucker Innenstadt wiesen die zum Teil acht Meter breiten Transparente auf die Problematik hin. Der gewählte Slogan ließ keine Zweifel offen, wer die politische Verantwortung für die Misere trägt (siehe Foto links).

Nach Beendigung der Aktion wurden die politischen Gremien auf Landes- und Gemeindeebene in einem offenen Brief (siehe Offener Brief SPAK Tirol) noch einmal dringend dazu aufgerufen, an einer Lösung zu arbeiten und Stellung zu beziehen.

Die typische Tiroler Beharrlichkeit, die der SPAK-Tirol an den Tag legt, prallt jedoch auf mindestens soviel Beharrlichkeit auf Seiten der Politik: Es gibt immer noch keine Erhöhung der Richtwerte. Weitere Aktionen sind damit vorprogrammiert!

Offener Brief SPAK Tirol