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Neu: Wiener Plattform Gesundheit und Wohnungslosenhilfe

Der Bereich der Wohnungslosigkeit ist in den letzten Jahren immer komplexer und vielschichtiger geworden. Wohnungslose Frauen und Männer weisen neben Fragen der Existenzsicherung und des Wohnens auch vermehrt psychische/psychiatrische, Sucht- und gesundheitliche Problemlagen auf. Dadurch rücken der Bereich der Wohnungslosenhilfe und das Gesundheitssystem näher zusammen und stehen vor neuen Herausforderungen.

Das Institut für Frauen- und Männergesundheit ist bereits seit 2005 in der aufsuchenden geschlechtsspezifischen Gesundheitsarbeit mit wohnungslosen Frauen und Männern tätig.

Mit der Einführung und Etablierung der Plattform Gesundheit und Wohnungslosenhilfe hat es sich das Institut zum Ziel gemacht, einen berufs- und fächerübergreifenden Ort der Vernetzung, des Austausches und der gemeinsamen Arbeit zu schaffen. Wesentlich sind die Gender Thematik, die Einbeziehung der von Wohnungslosigkeit betroffenen Menschen und der partizipative Ansatz des Projektprozesses.

Für Gründung und Aufbau der Plattform wurde ein Zeitrahmen von einem Jahr eingeplant, in dem nach der Kick Off Veranstaltung (zum Programm) am 21. April drei weitere Workshops stattfinden werden. Eine Homepage
www.gesundheit-wohnungslosigkeit.at wird derzeit gerade als Vernetzungs- und Servicedrehscheibe eingerichtet und eine Fachtagung zu dem Thema ist ebenso geplant.