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Stadt Innsbruck verschärft den Zugang zur Mietzinsbeihilfe

Bis dato konnte die Mietzinsbeihilfe ab dem ersten Tag Hauptwohnsitz in Innsbruck beantragt werden. Nun ist eine Beantragung erst nach drei Jahren Hauptwohnsitz möglich. Tenor der BefürworterInnen in der Stadtregierung: Die Mietzinsbeihilfe würde dazu beitragen, dass die Mieten steigen und eine „Sogwirkung“ nach Innsbruck auslösen.

Beides sind Schutzbehauptungen, um die Leistungskürzungen für Menschen mit geringem Einkommen zu legitimieren. Mit dieser Maßnahme wird nicht das Problem der teuren Mieten gelöst, sondern die Wohnungsnot treffsicher angeheizt.

Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe und der Sozialpolitische Arbeitskreis Tirol (SPAK) haben sich öffentlich gegen eine Verschärfung bei der Mietzinsbeihilfe ausgesprochen.

Siehe dazu: Positionspapier SPAK, das im Gemeinderat an alle politischen Akteure verteilt wurde.