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Ute Bock vor dem Aus

Seit acht Jahren betreibt Ute Bock mit ihrem Verein rund 70 Wohnprojekte für obdachlose Flüchtlinge. Sie beherbergt Menschen, denen jede staatliche Hilfe verweigert wird. Sie unterstützt Asylsuchende bei rechtlichen Fragen im Rahmen des Asylverfahrens und bietet psychologische Betreuung an.

Jetzt droht dem Verein das Aus, da laut Ute Bock insgesamt 250.000 Euro fehlen. Die Schulden entstanden durch angemietete Wohnungen im Kabelwerk sowie die angefallenen Energiekosten.

In einer Petition "Rettet den Verein Ute Bock" wird die Stadt Wien aufgefordert, die offenen Rechnungen zu bezahlen. Durch ein Unterzeichnen kann man sich dieser Aufforderung anschließen.

Michael Genner von Asyl in Not ruft ebenfalls zu Solidarität auf und fordert dass die öffentliche Hand, deren Asylpolitik versagt hat, diese Schulden zahlen soll.

Ute Bocks idealistische Initiative basiert großteils auf unentgeltlicher Arbeit und wird vorwiegend durch Spenden finanziert.
Mittlerweile ist dieses Sozialprojekt für zahlreiche Menschen ein nicht mehr wegzudenkender Anhaltspunkt geworden. Selbst öffentliche Stellen, die den Flüchtlingen nichts zu geben haben, verweisen diese häufig zum Verein Ute Bock. Für ihr Engagement wurden Ute Bock zahlreiche Menschenrechtspreise verliehen.