Soziales Netzwerk Wohnen in Vorarlberg - Wirkungsanalyse

Das Soziale Netzwerk Wohnen ist ein Kooperationsmodell der besonderen Art. Seit einigen Jahren werden in Vorarlberg wohnungslose Menschen in neuerrichteten geförderten Wohnungen integriert und begleitend betreut. Das Besondere daran ist, dass diese Wohnungen von Gemeinden und Wohnbauträgern zur Verfügung gestellt werden (das steht übrigens im Wohnbauförderungsgesetz!) und dass die Betreuung zwar verbindlich von den WLH-Einrichtungen übernommen und angeboten werden muss, deren Inanspruchnahme aber strikt freiwillig ist.
In seiner Master-Thesis "Soziales Netzwerk Wohnen. Analyse der Wirkungen eines unterkunftsorientierten Modells in der Wohnungslosenhilfe" (Jänner 2012, Studienrichtung Soziale Arbeit) hat Christian Beiser nun die Wirkung dieses unterkunftsbasierten Modells der Wohnungslosenhilfe (aktuell unter dem Titel "housing first" sowohl in Salzburg als auch in Wien in Vorbereitung) untersucht und kommt zu sehr eindeutigen Ergebnissen: "Die Normalität des Wohnens begünstigt eine existenzielle Stabilisierung und schafft die Voraussetzung für Normalisierungs- und Integrationsprozesse, die anders kaum erreichbar scheinen."
Masterarbeit "Soziales Netzwerk Wohnen. Analyse der Wirkungen eines unterkunftsorientierten Modells in der Wohnungslosenhilfe"

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