Ausgabe 01/12

Ausgabe 1/12 - April 2012

Editorial: In Österreich wird Armutsvermeidung klein geschrieben

Joseph E. Stiglitz, der Wirtschaftsnobelpreisträger, ist der Meinung, der harte Sparkurs in vielen Ländern verstärke den Abschwung, Europa drohe deshalb die zweite Rezession in kurzer Zeit. Eine Überdosis Sparen mache alles nur schlimmer. Weltweit gebe es kein Beispiel dafür, dass Kürzungen von Löhnen, Renten und Sozialleistungen ein krankes Land genesen ließen. Und was erleben wir? Ein sogenanntes Stabilitätspaket, das sich zu 62 Prozent der in Aussicht gestellten Konsolidierung des Staatshaushalts aus Einsparungen ergibt und zu angeblichen
38 Prozent aus neuen Steuern. Bis 2016 sollen 27,86 Milliarden Euro eingespart bzw. neu lukriert werden. Wen wird es wohl treffen? Die Hauptlast liegt auch diesmal wieder bei den KleinverdienerInnen und PensionistInnen. Denn sogenannte Einsparungen werden vor allem im Sozialbereich vorgenommen.
Die Wohnungslosenhilfe ist weitgehend auf die Sozialbudgets der Länder angewiesen, die nun im Rahmen der Budgetkonsolidierung stärker zum Aderlass gebeten werden. In den Ländern machen aber durchwegs die Sozialausgaben den Großteil des Budgets aus.
Wen wird es also treffen? Die Trägervereine der Sozialprojekte und der Wohnungslosenhilfe werden wohl vermehrt auf ehrenamtliche und unentgeltliche Arbeit angewiesen sein. So wird aus dem „Jahr des Sozialschutzes und der Sozialen Inklusion“ ein „Jahr der Ehrenamtlichkeit“ mangels entsprechender Ressourcenverteilung. Lippenbekenntnisse hinterlassen einen schalen Geschmack von nicht eingelösten Versprechen. Anstatt die Armutsvermeidung als überragendes Ziel der Gesellschaftsentwicklung zu betreiben, wird zu Maßnahmen gegriffen, die genau dort verheerende Folgen verursachen, wo die existenzielle Mindestsicherung unverzichtbar ist. Spekulation statt Umverteilung, immer noch, auch angesichts der dadurch erzeugten Mega-Krisen. Bankenrettung anstatt Mindestsicherung.
Unsere diesjährige Fachtagung haben wir unter das Motto: “Aus Schnittstellen Nahtstellen machen“ gestellt, mit der Absicht die Schwachpunkte in der Versorgung von wohnungslosen Menschen und in der Vermeidung von Wohnungslosigkeit sichtbar zu machen und um Gegenrezepte zu ringen.
Unser Engagement für die Einforderung der existenziellen Grundrechte endete vorläufig damit, dass die EU-Sozialrechtscharta vom österreichischen Parlament ohne die Artikel 30 (Recht auf Sozialschutz) und Artikel 31 (Recht auf Wohnen) ratifiziert wurde. Wir lassen uns dadurch nicht entmutigen, keineswegs, aber wir finden es zum Schämen: Eine Schande für die Republik Österreich!
Was bleibt uns also übrig, als die Ärmel hoch zu krempeln und weiter zu rudern gegen den Strom des Kaputtsparens und und des Sozialabbaus?
                                                                                                Sepp Ginner, Obmann

Österreich: Delogierungsverfahren und Zwangsräumungen

Seit kurzem liegen die aktuellen Daten zu Delogierungsverfahren und Zwangsräumungen von Wohnungen in Österreich vor. Die Ergebnisse sind – um es ganz einfach auf den Punkt zu bringen – nicht alarmierend aber eben auch nicht beruhigend. Obwohl in fast allen Bundesländern mittlerweile professionelle Vorsorgen für Delogierungsprävention implementiert wurden, ist weiterhin ein hohes Niveau an Verfahren und Zwangsräumungen zu beklagen. Nach einem erheblichen Einbruch der Anzahl von Delogierungsverfahren im Jahr 2007 ist nun festzustellen, dass die Tore in die Wohnungslosigkeit nach wie vor weit geöffnet sind. Zwar – und das kann als gute Nachricht vermerkt werden - sind die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise (noch) nicht auf die Ebene des Alltagslebens und der Wohnversorgungssicherheit angekommen, der hohe Bestand an Wohnungsverlusten ist weiterhin ein starkes Argument für eine notwendige Verankerung eines Grundrechts auf Wohnen, das in Österreich nach wie vor nicht mit Verfassungsrang ausgestattet wurde.  Zum ganzen Artikel

Österreich: Frauenspezifische Vernetzungen innerhalb der Wohnungslosenhilfe

Die BAWO–Tagung naht und wieder findet dort die alljährliche Frauen-Vernetzung statt.
Der BAWO Vorstand hat sich in seiner Klausur im März zum Ziel gesetzt, die bestehenden frauenspezifischen Vernetzungen, Arbeitsgruppen, Gremien,… der Wohnungslosenhilfe in ganz Österreich sichtbar zu machen. Um den Austausch und eine österreichweite Vernetzung zu unterstützen möchten wir die regionalen Netzwerke und Arbeitskreise auf der BAWO Homepage veröffentlichen. Wir wollen mit diesem Schritt eine Möglichkeit schaffen, dass KollegInnnen aus den einzelnen Bundesländern unkompliziert miteinander in Kontakt treten können und vermehrter Austausch stattfindet.

Dies ist somit ein Aufruf an die frauenspezifischen Vernetzungen! Bitte schickt Kontaktdaten eurer Vernetzung und eine Kurzbeschreibung eurer Schwerpunkte und Themen an das BAWO-Büro: office@bawo.at, z.h. Sara Riedmann.

Österreich: Stehen die regionalen Bettelverbote in Österreich vor der Aufhebung?

©Egon Häbich/Pixelio, www.pixelio.de

Nahezu in ganz Österreich (einzige Ausnahme: Burgenland) sind Ländergesetze in Kraft, welche unterschiedliche Formen von Bettelei unter Strafe stellen und BettlerInnen mit höchst unterschiedlichen Strafen bedrohen. Der Strafrahmen für Betteln reicht von € 350 (in Tirol) bis € 2.000 (in der Steiermark). Gemeinsam ist den Landesgesetzen die Berufung der PolitikerInnen auf diskriminierende Unterstellungen und empirisch nicht belegte Behauptungen, wonach es sich dabei um organisierte Bandenkriminalität handelt.
In insgesamt fünf Bundesländern wurden aktuell Verfassungsbeschwerden eingebracht und der VfGH hat deshalb im Februar 2012 Verhandlungen darüber gestartet, ob und inwieweit hier eine Verletzung von Menschenrechten vorliegt. Im Sommer 2012 soll ein entsprechendes Urteil verkündet werden – bleibt zu hoffen, dass der VfGH die entsprechenden Gesetze aufgrund ihrer sozial- und menschenrechtlichen Bedeutung aufhebt, klare Worte für diese Form staatlich verordneter Menschenfeindlichkeit findet und sich nicht hinter formal- oder kompetenzrechtliche Fragen zurückzieht, was letztlich keine grundsätzliche Klärung bedeuten, sondern die Aufhebung von unerträglichem Unrecht auf lange Sicht verhindern würde.  Zum Newsbeitrag

Schön wär’s! Das wünscht sich Heinz Schoibl, Helix – Forschung und Beratung, Salzburg

BAWO: Fachtagung 2012

"Aus Schnittstellen Nahtstellen machen. Netzwerkarbeit in der Wohnungslosenhilfe" - so das titelgebende Thema der diesjährigen Fachtagung. Und auch in diesem Jahr hat die Auswahl an Themen und Vortragenden bei Vielen anscheinend einen interessierten Nerv getroffen. Dies ist zumindest die Schlussfolgerung aus den bisher in großer Zahl eingelangten Anmeldungen. Die Anmeldung zur Tagung (ohne Unterkunft!) ist noch bis spätestens 9. Mai möglich. Wer noch nicht hat, aber will, kann sich hier über das Programm kundig machen und auch gleich anmelden.

Wien: Schließung von Frauennachtquartier

Für zwei Einrichtungen des Fonds Soziales Wien stehen Änderungen an. Laut Auskunft von Heimo Rampetsreiter wird das Nachtquartier für Frauen - das Haus Hermine - mit 30. April des Jahres geschlossen. Gleichzeitig werden ab 1.5.2012 im Haus Gänsbachergasse (3; Gänsbachergasse 7) 18 Akutplätze für Frauen als niederschwelliges  Wohnangebot eingerichtet. Nähere Informationen zum inhaltlichen Konzept sollen nachgereicht werden. Das Frauennachtquartier im Haus Gänsbachergasse (16 Plätze) bleibt indes unverändert bestehen. KlientInnen, die momentan im Haus Hermine übernachten, können daher bis zur Inanspruchnahme eines weiterführenden Angebots das Nachtquartier im Haus Gänsbachergasse nutzen oder dort nach Bewilligung durch das Beratungszentrum Wohnungslosenhilfe (bzWO) einen Akutplatz erhalten.
Rückfragen sind bei Herrn Heimo Rampetsreiter (interimist. Leiter Haus Gänsbachergasse ab 1.4.2012) unter der Tel. 01-4000-59341 möglich.

Wien: „Selbstverschuldete Wohnungslosigkeit“ - keine Aufnahme in die Wiener Wohnungslosenhilfe!

©Sigrid Rossmann/Pixelio, www.pixelio.de

In den vergangenen Monaten häufen sich in Wien seltsam anmutende Berichte aus vielen betreuenden Einrichtungen: Wohnungslosen wird die Bewilligung für die Unterbringung in einer Einrichtung der Wohnungslosenhilfe verwehrt, weil diese an ihrer Wohnungslosigkeit „selbst schuld“ sind.
Sie sind aus der überfüllten Wohnung Ihres Onkels ausgezogen, weil Sie es dort nicht mehr ausgehalten haben? - Selbst Schuld, Sie hätten vom Onkel aus doch gerne noch dort bleiben können! Sie haben Ihre unleistbare Wohnung gekündigt, bevor sie Mietschulden angehäuft haben? - Selbst Schuld, Sie hätten auf die Delogierung warten müssen! Solche und ähnliche Begründungen hören Menschen, die aufgrund akuter Wohnungslosigkeit in Notunterkünften untergebracht sind und versuchen, wieder Boden unter die Füße zu bekommen.  Zum Newsbeitrag

Wien: Verbesserung der Delogierungsprävention in Gemeindebauten angestrebt

Mit dem Ansinnen die Delogierungsprävention in Wien zu verbessern, hat die Stadt die gesetzliche Grundlage für eine engere Vernetzung der sozialen Hilfseinrichtungen mit der Hausverwaltung Wiener Wohnen, die die Gemeindewohnungen verwaltet, geschaffen. Eine neue Vernetzungsplattform zur Delogierungsprävention, deren Mitglieder laut Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien ExpertInnen des Fonds Soziales Wien, der MA 11, der MA 40, von Wiener Wohnen und von wohnpartner sind, ermöglicht seit Anfang April den Austausch der wichtigsten Daten.  Zum Artikel

Wien: Verleihung der 1. Goldmarie des Wiener BAWO-Frauen-Arbeitskreises

Seit über einem Jahrzehnt arbeitet der BAWO-Frauenarbeitskreis daran frauenspezifische Themen in der Wohnungslosenhilfe in den Fokus der Aufmerksamkeit zu rücken. Im vergangenen März und in eben diesem Sinne, hat der Arbeitskreis nun erstmals eine Auszeichnung vergeben. Die 1. „Goldmarie“ erhielt Erna Nußbaumer, Leiterin des Haus Miriam, der Caritas-Hilfe in Not für ihr seit mehr als 20 Jahren anhaltendes Engagement für Frauen im Haus Miriam und ihre Rolle als Vorreiterin in punkto frauenspezifische Themen in der Wohnungslosenhilfe.  Zum Newsbeitrag

Kärnten: Vom Versagen der Jugendwohlfahrtspolitik und der Lüge von der Chancengleichheit

Seit einigen Jahren sind die Kärntner Wohnungsloseneinrichtungen mit einem wachsenden Strom an Jugendlichen konfrontiert die durch das Netz der Jugendwohlfahrt fallen. Ein Bericht vom deprimierenden Ist-Zustand ist hier zu finden.

Salzburg: Salzburger Wohnungslosenerhebung 2011 - „Wir gratulieren herzlichst zum 1.000er“

Mit diesem sarkastischen Titel wurde die Pressekonferenz zur Präsentation der jährlich stattfindenden Wohnungslosenerhebung eröffnet. Um genau zu sein wurden 947 Personen von den sozialen Einrichtungen in der Stadt Salzburg als wohnungslos registriert. Das ist eine Zunahme um 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders gestiegen sind die Zahlen von wohnungslosen Frauen. Deren absolute Zahlen haben sich seit 2002 beinahe verdoppelt. 
Zum Newsbeitrag   Wohnungslosenerhebung 2011

Tirol: Mietzinsbeihilfe für MigrantInnen: Erfolg durch Hartnäckigkeit!

Gesetzlich haben in Tirol nicht nur österreichische StaatsbürgerInnen, sondern auch ihnen im Sinne des Tiroler Wohnbauförderungsgesetzes 1991 gleichgestellte Personen, Anspruch auf Mietzinsbeihilfe. Diese Gruppe umfasst EU- und EWR-BürgerInnen, anerkannte Flüchtlinge sowie subsidiär Schutzberechtigte und andere Personen mit Drittstaatsangehörigkeit (Nicht-EU/EWR-Länder), die länger als 5 Jahre ihren Hauptwohnsitz in Tirol haben (langfristig aufenthaltsberechtigte Drittstaatsangehörige). Allerdings wird diese Gesetzgebung in vielen Tiroler Gemeinden ignoriert und anspruchsberechtigte MigrantInnen erhalten die ihnen zustehende Mietzinsbeihilfe nicht. Das ZeMiT - Zentrum für MigrantInnen in Tirol und andere Beratungseinrichtungen haben diesen Missstand wiederholt thematisiert.   Zum Newsbeitrag

Vorarlberg: BMS-Kurzantrag, Vorabklärung und Orientierungssätze

Seit Längerem schon existiert in Vorarlberg ein System der Kurzanträge - früher für die Sozialhilfe und heutzutage für die Bedarfsorientierte Mindestsicherung (BMS). Per Kurzantrag werden ausschließlich veränderte Lebensverhältnisse der BezieherInnen nachgewiesen, sodass der BMS-Antrag bei Änderungen nicht vollständig neu gestellt werden muss.   Zum Newsbeitrag

Aviso: Seminar in Salzburg - Standards und Kernkompetenzen in der Wohnungslosenhilfe

Von 4. - 6. Oktober 2012 findet im Kolpinghaus Salzburg - erstmals organisiert von der Salzburger Helix Akademie - ein Pilotseminar zum Thema "Standards und Kernkompetenzen in der Wohnungslosenhilfe" statt.
Zielgruppe sind SozialarbeiterInnen mit Praxiserfahrung in der WLH und Personen mit einschlägigen Grundqualifikationen im Sozialbereich (Sozialrecht, Sozialpädagogik etc.).
Die Anmeldung ist bis 31. August an Angela Schoibl, angela.schoibl@helixaustria.com möglich. Nähere Details sind in der Einladung, dem Anmeldeformular und auf Helix Forschung & Beratung zu finden.

Termine

inter/national

Fr, 20. - Sa, 21. April 2012, Galway
Housing Rights Watch Konferenz: International Conference – Contemporary Housing Issues in a Changing Europe
Die internationale Housing Rights Watch Konferenz beschäftigt sich mit Gesetzgebung, Rechten und Policy im Bereich Wohnen - in Europa und international. Die Konferenz findet in englischer Sprache statt. Weitere Details und Registration hierEinladung
Ort: Centre for Housing Law, Rights and Policy NUI Galway School of Law, National University of Ireland, Galway, Irland

Mo, 14. - Mi, 16. Mai 2012, St. Pölten
BAWO Fachtagung: Aus Schnittstellen Nahtstellen machen. Netzwerkarbeit in der Wohnungslosenhilfe
Die Fachtagung des Jahres 2012 wird im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten statt finden. Beleuchtet werden Schnittstellen der Wohnungslosenhilfe zu den Bereichen Psychiatrie, Gesundheitssektor, BMS, Frauenhäuser, Haftentlassung uvm. sowie Kooperationsformen und -möglichkeiten in Theorie und Praxis.  Zu Programm / Anmeldung
Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, Eybnerstrasse 5, 3100 St. Pölten

Fr, 8. Juni 2012, 9 bis 16 Uhr, Brüssel
Seminar: Funding strategies. Building the case for homelessness
Der Druck Ausgaben zu kürzen und Einsparungsmaßnahmen lastet auf Wohnungsloseneinrichtungen in ganz Europa. Der Ausschuss der Regionen, FEANTSA und HABITACT laden zu einem Seminar in dem es um erfolgreiche Finanzierungsstrategien im aktuellen ökonomischen Klima geht. Hauptthemen sind Budgetierung, Diversifizierung von Finanzierungsquellen und Kosteneffizienz. Arbeitssprachen sind Englisch und Französisch. Die Anmeldung ist bis 11. Mai 2012  möglich, das Anmeldeformular über information@feantsa.org zu beziehen.  Weitere Informationen   Programm
Ort: Ausschuss der Regionen (Committee of the Regions), Bâtiment Jacques Delors, Rue Belliard 99-101, Brüssel

Do, 14. bis Fr, 15. Juni 2012, Weimar
Fachtagung Migration und Wohnungslosigkeit: Migration in die Wohnungslosigkeit?
Die diesjährige Fachtagung der BAG Wohnungslosenhilfe e.V. widmet sich "vor dem Hintergrund der grundsätzlichen Frage, ob und in welchem Maße die Wohnungslosenhilfe für Wohnungsnotfälle unter Zuwanderern zuständig ist, einer Bestandsaufnahme aktueller Entwicklungen der Zuwanderung nach Deutschland und ihrer Auswirkungen auf das Hilfesystem für wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten. Welche spezifischen Hilfebedarfe gibt es, wie kann ein Zugang zu den Angeboten des Hilfesystems sichergestellt werden und welche Voraussetzungen müssen auf Seiten der Hilfen geschaffen werden, um adäquate Hilfen für diese Zielgruppe anbieten zu können?" Anmeldung zur Tagung bis spätestens 3. Juni 2012. Programm/Anmeldung
Ort: Hotel Kaiserin Augusta, Carl-August-Allee 17, 99423 Weimar

Do, 14. Juni - Sa, 16. Juni 2012, Dudelange
Vorankündigung: 12. Internationale Konferenz „Migration und Demokratie/Migration and Democracy“
Das Centre de Documentation sur les Migrations Humaines CDMH (Dudelange, Luxemburg), das Institut für Regional- und Migrationsforschung IRM (Trier, Deutschland), die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Fakultät für Kulturwissenschaften, Abteilung Interkulturelle Bildung (Klagenfurt, Österreich) und das Institut Integration und Partizipation der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW (Olten, Schweiz) veranstalten eine internationale Konferenz zum Thema "Migration und Demokratie". Weitere Informationen folgen nach Bekanntgabe.
Ort: Dudelange, Luxemburg

Fr, 22. Juni 2012, Brüssel
Vorankündigung: EU-Projekt PESSIS - Konferenz zum Sozialen Dialog in Europa
Im Rahmen des EU-Projekts PESSIS “Promoting employers‘ social services organisations in social dialogue“, mit dem Ziel den Mangel an qualitativen und quantitativen Daten über den Sozialen Dialog im Sektor der sozialen Dienstleistungen aus der Perspektive der ArbeitgeberInnen in Europa zu beheben, findet im Juni eine Konferenz zum Sozialen Dialog statt. Weitere Informationen folgen nach Bekanntgabe.  Zum Projekt
Ort: Brüssel

Oberösterreich

Fr, 20. April 2012, 9.30 bis 16 Uhr
Tagung: Soziale Arbeit - Wir sind wirklich mehr wert!
Der Sozialpolitische Arbeitskreis (SPAK OÖ) veranstaltet die Tagung "Soziale Arbeit - Wir sind wirklich mehr wert!". Weniger Geld für mehr Arbeit, zu geringe Wertschätzung, unsichere Arbeitsplätze, höherer Druck & Belastung, weniger Förderungen - bei der Tagung werden gemeinsam Lösungen für diese untragbare Situation gesucht.
Programm:
9.30 Uhr Begrüßung
10.00 Uhr Die aktuelle Situation in Oberösterreich
10.30 Uhr Markus Marterbauer (AK Wien): Wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Entwicklungen in Zeiten der systemischen Wirtschaftskrise - Analysen und Ansätze für ein sozialpolitisches Handeln
11.00 Uhr Podiumsdiskussion mit KollegInnen aus sozialen Arbeitsfeldern
ab 13.30 Uhr Arbeitskreise
15.30 Uhr Abschlussplenum
Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos. Die Teilnahme ist auch nur an Nachmittagswokshops möglich. Anmeldung per E-Mail an office@sozialplattform.atWeitere Details
Ort: Wissensturm Linz, Kärntnerstraße 26, 4020 Linz

Salzburg

Fr, 20. April 2012, 9 bis 18 Uhr, Salzburg
Tagung: Erbschaftssteuern im Kontext
Das Zentrum für Ethik und Armutsforschung und das internationale Forschungszentrum für soziale und ethische Fragen (ifz) organisieren eine wissenschaftliche Tagung aus dem Forschungsbereich Fiskalethik und Armutsbekämpfung. Referiert wird u.a. zu den Themen "Erbschaft und soziale Gerechtigkeit", "Aufkommens- und Verteilungswirkungen alternativer Erbschaftssteuermodelle", "Kostenersatz im Sozialrecht – „Erbschaftssteuer“ nur für Bedürftige?" u.v.m. Weitere Details in Einladung/Programm. Anmeldung bis spätestens 6. April 2012 bei Dr. Nadja Lobner/ZEA, nadja.lobner@sbg.ac.at.
Ort: Bibliotheksaula, Universitätsplatz 1, 5020 Salzburg

Do, 4. bis Sa, 6. Oktober 2012, Salzburg
Aviso: Pilotseminar - Standards und Kernkompetenzen in der Wohnungslosenhilfe
Erstmals organisiert die Salzburger Helix Akademie ein Pilotseminar zum Thema "Standards und Kernkompetenzen in der Wohnungslosenhilfe". Zielgruppe sind SozialarbeiterInnen mit Praxiserfahrung in der WLH und Personen mit einschlägigen Grundqualifikationen im Sozialbereich (Sozialrecht, Sozialpädagogik etc.). Die Anmeldung ist bis 31. August an Angela Schoibl, angela.schoibl@helixaustria.com möglich. Nähere Details sind in der Einladung, dem Anmeldeformular sowie auf Helix Forschung & Beratung zu finden.
Ort: Kolpinghaus Salzburg, Kolpingstraße 10, 5020 Salzburg

Di, 23. bis Mi, 24. Oktober 2012, Salzburg
Aviso: 9. Armutskonferenz
Betitelt "Was allen gehört" wird sich die 9. Armutskonferenz mit Commons, d.h. öffentlichen Gütern, öffentlichem Raum sowie Fragen der Demokratie in einer Zeit der Verknappung, des Ausschlusses und der Kriminalisierung beschäftigen. Weitere Infos gibt es in Kürze auf www.armutskonferenz.at.
Ort: St. Virgil, Salzburg

Wien

Do, 19. April 2012, 19 Uhr
Buchpräsentation und Podiumsdiskussion: "Schmerzgrenze. Vom Ursprung alltäglicher und globaler Gewalt"
Der ÖGB-Verlag präsentiert Joachim Bauers neues Buch "Schmerzgrenze” - im Gespräch mit Eva Novotny. Aggression ist eine Antwort auf Schmerzen die durch Ausgrenzung und Demütigung entstehen und von unserem Gehirn genauso bewertet werden wie körperliche Schmerzen. Da Armut - eine der Hauptursachen von Ausgrenzung und Demütigung - im Steigen begriffen ist, dreht sich die Aggressionsspirale immer schneller. Wie gegengesteuert werden kann, auch darum geht es in Joachim Bauers Publikation.  Weitere Details
Ort: Fachbuchhandlung des ÖGB-Verlags, Rathausstraße 21, 1010 Wien

Fr, 20. April 2012, 9 Uhr
BAWO Frauenarbeitskreis
Ort: Bitte um telefon. Nachfrage bei Ulrike Knecht unter 01/2144830/24 oder 0699/10986192.

Di, 24. April, 18 Uhr
Podiumsdiskussion: Welfare States on the Rise? Global South, Social Security and the Crisis
Karl-Renner-Institut und der "Mattersburger Kreis für Entwicklungspolitik“ laden zur Podiumsdiskussion. Es diskutieren drei AutorInnen der letzten Ausgabe des Austrian Journal of Development Studies "Welfare Regimes in the Global South" - Jeremy Seekings (Universität Cape Town, Südafrika), Ingrid Wehr (Arnold-Bergstraesser-Institut, Freiburg) und Bernhard Leubolt (Wirtschaftsuniversität Wien, Mattersburger Kreis) - in englischer Sprache über Wohlfahrtsstaaten aus einem anderen als dem üblichen Blickwinkel, indem sie die eurozentristische Weltsicht hinterfragen, in der die westliche Hemisphäre als Wiege des Wohlfahrtsstaates gilt. Anmeldung an das Karl-Renner-Institut: Tel. 01-804 65 01-0
oder per Mail an post@renner-institut.at.   Weitere Informationen
Ort: Karl-Renner-Institut, Europasaal (Eingang Gartenhotel Altmannsdorf), Hoffingergasse 33, 1120 Wien

Fr, 4. Mai 2012, 19 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr)
"Starry Night - Classic & Jazz" - Wiener Hilfswerk wird 65 und 30 Jahre Annemarie Imhof-Komitee
Die beiden Jubiläen werden mit einer Charity-Gala betitelt "Starry Night - Classic & Jazz" unter Mitwirkung von Sandra Pires, Michael Schade, Luca Pisaroni, Bernarda Fink, Brein´s Café, Lidia Baich, Matthias Fletzberger, Malin Hartelius, Daniela Fally, Tibor Kovac, u.a.m. gefeiert. Moderation: ORF-Kulturexpertin Barbara Rett und Ehrenschutz von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer. Der Erlös von "Starry Night - Classic & Jazz" kommt den Behinderteneinrichtungen des Wiener Hilfswerks zugute. Kartenbestellung telefon. unter: 0043/(0)1/588 85 bzw. Online. Weitere Informationen
Ort: Theater an der Wien, Linke Wienzeile 6, 1060 Wien

Fr, 11. Mai 2012, 9 Uhr
BAWO Frauenarbeitskreis
Ort: Bitte um telefon. Nachfrage bei Ulrike Knecht unter 01/2144830/24 oder 0699/10986192.

Fr, 11. Mai 2012, 8:30 bis 17 Uhr
Symposion: 25 Jahre Station für Alkoholkranke Männer
Das Sozialmedizinische Zentrum Baumgartner Höhe - Otto Wagner Spital lädt anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Station für Alkoholkranke Männer zu einem Symposion. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.  Einladung/Programm
Ort: Kurhaus-Festsaal des Otto-Wagner-Spitals, Sanatoriumstrasse 2, 1145 Wien

Di, 22. Mai 2012, 18 Uhr
Buchpräsentation: "Wien 1, Stubenring 1 - Persönliche Erinnerungen von und an österreichische Sozialministerinnen und Sozialminister"
Präsentiert wird die, von Dr. Tom Schmid herausgegebene, Dokumentation einer Ringvorlesung in der FH St.Pölten "Sozialpolitik aus verschiedener Sicht" mit Beiträgen von Erwin Buchinger, Herbert Buchinger, Karl Fakler, Walter Geppert, Sepp Ginner, Ursula Haubner, Herbert Haupt, Lore Hostasch, Franz Hums, Rudolf Hundstorfer, Christoph Lechner, Karl Öllinger, Barbara Rieder, Tom Schmid und Manuela Vollmann.
Ort: BMASK, Marmorsaal, 1. Stock, Stubenring 1, 1010 Wien

Do, 31. Mai 2012, 14 bis 17 Uhr
Aviso: 7. Treffen der Wiener Plattform Gesundheit und Wohnungslosigkeit
Das 7. Treffen der Wiener Plattform Gesundheit und Wohnungslosigkeit widmet sich dem Thema „Partizipation“ als einem in Gesundheitsarbeit und Wohnungslosenhilfe wichtig gewordenen Thema. NutzerInnen der Angebote des Gesundheitssystems und der Wohnungslosenhilfe werden als ExpertInnen für ihre eigene Situation zunehmend in Entscheidungs- und Planungsprozesse miteinbezogen. Die veränderte Rolle der NutzerInnen bedingt eine neue Art der Dienstleistung. Bei der Veranstaltung werden Beispiele und Ansätze gelungener Partizipation und Mitbestimmung präsentiert - österreichweit und international. Das detaillierte Programm folgt in den nächsten Wochen. Homepage der Wiener Plattform Gesundheit und Wohnungslosigkeit
Ort:  VHS Polycollege, Stöbergasse 11-15, 1050 Wien

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