Ausgabe 01/13

Ausgabe 1/13 - April 2013

Editorial: Wahlkampf der klingenden Worte

Der Winter neigt sich dem Ende zu und damit ist auch die Schließung der Winternotquartiere schon absehbar oder bereits vollzogen. Für die Politik ist der unmittelbare Handlungszwang glimpflich ausgestanden, niemand ist erfroren, zumindest wurde nirgends davon berichtet.
Dass die Notschlafstellen aber auch in diesem Winter bummvoll waren und das Problem der akuten Obdachlosigkeit nur als Teilbereich der insgesamt vorhandenen Wohnungslosigkeit zu verstehen ist, bleibt leider eine sich ständig aufs Neue bestätigende Tatsache. Die Emmausgemeinschaft in St. Pölten weist in ihren Presseartikeln immer wieder darauf hin und hat im Vorjahr sogar einen "Lehrpfad" zur Obdachlosigkeit eröffnet, der eindrucksvoll die Nöte und Gefahren von akuter Obdachlosigkeit demonstriert (siehe dazu: Artikel auf der Homepage der Emmausgemeinschaft).
Weil sich die nächste Nationalratswahl schon ankündigt, entdecken plötzlich alle wahlwerbenden Parteien das "leistbare Wohnen" als Wahlkampfthema. Eine Presseaussendung jagt die nächste und jede Partei brüstet sich mit dem eh schon immer verfolgten Ziel, Wohnen allgemein verfügbar und kostengünstig zu machen. Die Lippenbekenntnisse überschlagen sich - von der Wiedereinführung der Zweckwidmung der Wohnbauförderungsmittel bis hin zur Ausweitung der individuellen Wohnbeihilfe. Die jahrelangen Forderungen der BAWO scheinen auf einmal Selbstverständlichkeiten zu werden. Wie es mit der tatsächlichen Umsetzung der hehren Ziele aussehen wird, kann erst im Nachhinein beurteilt werden.
Die BAWO hat einen Katalog von dringlichen Forderungen erstellt und diesen in zahlreichen Aussendungen und Briefen bekannt gemacht.   Zum ganzen Editorial

Sepp Ginner, Obmann

Ungarn: Parlament beschließt Gesetz zur Kriminalisierung obdachloser Menschen

Nachdem es im vergangenen Jahr gelungen ist, ein Gesetz zur Kriminalisierung von Obdachlosigkeit als verfassungswidrig zu kippen, hat aktuell das Orban-Regime mit seiner Strategie der Entsolidarisierung und Entdemokratisierung neuerlich zugeschlagen. Trotz gut argumentierter Eingaben und vehementer Proteste von NGOs und zivilgesellschaflichen AkteurInnen in Ungarn sowie aus ganz Europa haben die ungarischenParlamentsvertreterInnen am 11. März 2013 Obdachlosigkeit erneut als Straftatbestand festlegt und dieses Gesetz gleich im Verfassungsrang einzementiert.   Zum ganzen Newsbeitrag

EU/Österreich: EU-Round Table über Wohnungslosigkeit in Leuven

Die irische EU-Präsidentschaft hatte die EU-MinisterInnen am 1. März 2013 in Leuven/Belgien zu einem Runden Tisch eingeladen, bei dem die Entwicklung der und Maßnahmen gegen die Wohnungslosigkeit besprochen wurden und auf europäischer Ebene die Ansätze und Vorkehrungen verglichen werden konnten. Österreich war bei diesem Gespräch in der Person von Mag. Christian Klopf, tätig in der Abteilung für europäische, internationale und sozialpolitische Grundsatzfragen des BMASK, vertreten.  Zum Ergebnisprotokoll des Round Table

Österreich: BAWO-Beitrag zum Schattenbericht über WSK-Rechte

Österreich hat sich im Rahmen eines UN-Pakts verpflichtet, in regelmäßigen Abständen über die Entwicklung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte (WSKR) im Land zu berichten. Neben einem Staatenbericht durch die Regierung sind auch nichtstaatliche Akteure zur Berichterstattung geladen. FIAN Österreich hat diese Aufgabe hierzulande übernommen und für Herbst 2013 die Veröffentlichung eines Parallelberichts geplant. Die BAWO hat einen Beitrag über das 'Recht auf Wohnen' in Österreich beigesteuert.   Zum ganzen Newsbeitrag   Zum BAWO-Beitrag des Parallelberichts   Parallelbericht des Forums für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte in Österreich (Kurzbericht, Mai 2013)

Österreich: Ausgrenzung à la Österreich

Ein wichtiges Element der Sozialhilfe (aktuell: der Bedarfsorientierten Mindestsicherung in den länderspezifischen Fassungen) ist das Prinzip der Subsidiarität. Die Träger der Sozialhilfe gehen davon aus, dass nur in Notlagen und nur im notwendigen Ausmaß Hilfe geleistet werden soll, um eine missbräuchliche Verwendung von Sozialhilfemitteln zu vermeiden. Neben dem Subsidiaritätsprinzip wird auch der Kreis der Anspruchsberechtigten beschränkt, zwar durchaus weit gefasst, aber doch mit dem Ziel, Menschen aus dem BezieherInnenkreis auszugrenzen. Betroffen sind davon Personen aus den sogenannten Drittstaaten, die noch nicht als aufenthaltsverfestigt gelten (mindestens fünf Jahre in Österreich wohnen und arbeiten, grundlegende Deutschkenntnisse nachweisen können und über eine Aufenthalts- und Niederlassungsbewilligung verfügen), ein Begriff, der nur im Zusammenhang mit der europäischen Integration verstanden werden kann und in der Umkehrung der Wortbedeutung „Integration“ zu einer Ausgrenzung führt. Zusätzlich sind auch all jene Personen aus den EU-Staaten vom Bezug von Sozialhilfe ausgenommen, die nur kurzfristig (weniger als drei Monate) kommen und weder erwerbstätig, noch regulär wohnversorgt und so ohne ordentlichen Aufenthaltsstatus sind. Solche Menschen sind auch dann, wenn sie hilfebedürftig werden, zu keiner Sozialhilfeleistung berechtigt.  Zum ganzen Beitrag

BAWO: Fachtagung 2013 - "Don't wait - Innovate!"

Seit Februar läuft die Anmeldephase für die diesjährige BAWO Fachtagung "Don't wait - Innovate" von 15. bis 17. Mai im Schloss Puchberg in Wels, Oberösterreich. Die Tagung steht ganz im Zeichen von Innovationen in der Wohnungslosenhilfe. In Vorträgen, Diskussionen, Arbeitskreisen und Foren geht es um Housing first, Standards in der (Winter)Notversorgung, unterschiedliche Ansätze zur niederschwelligen Versorgung psychisch kranker Menschen, Delogierungsprävention u.v.m. Das Bedürfnis nach Weiterbildung und/oder Vernetzung zur Tagungsthematik bzw. den einzelnen Veranstaltungen ist - der intensiven Anmeldephase zufolge - augenscheinlich sehr hoch.
Die Anmeldung zur Tagung inkl. Unterkunft ist nur mehr bis Mo, 15. April möglich. Zimmer stehen noch im ****Hotel Amedia sowie im - zusätzlich gebuchten - ***Hotel Gösserbräu (Kaiser-Josef-Platz 27, 4600 Wels) zur Verfügung. Die Tagungsteilnahme (ohne Unterkunft!) ist bis 8. Mai 2013 buchbar.  Zum Programm   weitere Informationen

BAWO: Save the Date! Generalversammlung am 5. Dezember 2013

Die nächste Generalversammlung der BAWO findet am 5. Dezember 2013 statt. Wir laden all unsere Mitglieder herzlich zur Teilnahme an der Veranstaltung ein und bitten Sie bereits jetzt um Vormerkung des Termins.
Bei diesem Anlass wird u.a. die Neuwahl des BAWO-Vorstands auf der Tagesordnung stehen. Personen, die sich aktiv in die Arbeit der BAWO einbringen wollen und an einer Kandidatur für den BAWO-Vorstand interessiert sind, sind eingeladen, ihr Interesse per Mail an office@bawo.at zu bekunden. Weitere Details zur Veranstaltung folgen sobald als möglich.

Wien: BAWO-Frauenarbeitskreis richtet sich gegen Notquartierschließung für Frauen!

Nachdem bereits Ende April 2012 das Notquartier „Hermine“ für 20 Frauen geschlossen wurde, steht nun eine weitere Notquartier-Schließung bevor: Ende April dieses Jahres wird das Notquartier für Frauen im Haus Gänsbachergasse 7, in 1030 Wien, geschlossen. Aktuell betrifft das 24, mit Auslaufen des „Winterpaktes“ immerhin noch 16 Notschlafplätze. Der BAWO Frauenarbeitskreis richtet sich gegen diese Notquartierschließungen! Ein sicherer Schlafplatz, der Anonymität und Unverbindlichkeit ohne Betreuungszwang bietet, ist für Frauen in akuten Notsituationen essentiell.
Es stellt sich in Anbetracht der starken Auslastungszahlen insbesondere die Frage, wo ab Anfang Mai akut in Wohnungsnot geratene Frauen nächtigen können? Über ein mögliches Ersatzangebot liegen uns keine Informationen vor.  Zum ganzen Beitrag

Wien: 2. Goldmarie-Verleihung durch BAWO Frauenarbeitskreis

Links: Silvia Zechmeister

Seit 12 Jahren gibt es den Wiener Frauenarbeitskreis der BAWO der sich für die (Weiter)Entwicklung frauengerechter Qualitätsstandards, im Umfeld einer traditionell sehr am Bild des männlichen Wohnungs- und Obdachlosen orientierten Wohnungslosenhilfe, einsetzt. Im Rahmen der 25-Jahr-Feierlichkeiten des Haus Miriam der Caritas Wien (Übergangswohnheim für Frauen in Krisensituationen) hat der Frauenarbeitskreis nun am 7. März 2013 zum zweiten Mal die Auszeichnung "Goldmarie" vergeben. Damit würdigt er den langjährigen Einsatz von Personen oder Einrichtungen für frauenspezifische Themen in der Wohnungslosenhilfe und macht - nicht zuletzt - diese Arbeit sichtbar.   Zum ganzen Beitrag

NÖ: Neuer Lehrgang für migrationssensibles Wohnen: Konflikte bewältigen - attraktives Wohnumfeld schaffen!

Ab dem Wintersemester 2013/14 nimmt die Donau-Universität Krems den Universitätslehrgang „Migrationssensibles Wohnmanagement“ neu in ihr Programm auf. Verantwortliche des Wohnwesens, MitarbeiterInnen von Verwaltung und Beratungseinrichtungen sowie SozialarbeiterInnen lernen dabei, wie positive Wohnumfelder aktiv geschaffen und Konflikte bewältigt werden können. Für TeilnehmerInnen mit Migrationshintergrund schreibt die Universität für Weiterbildung in Kooperation mit der „Wiener Zeitung“ und finanziell unterstützt durch BMI und 'Staatssekretariat für Integaration' Stipendien aus.  Infoblatt Stipendien

Dem Thema Gleichbehandlung bei der Wohnungsvergabe und dem von Volkshilfe Österreich, dem Dachverband der Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe, BAWO und Klagsverband im Rahmen des EU Programms PROGRESS durchgeführten Projekt „Equality in Housing“ ist im Lehrgang ein eigenes Modul gewidmet, dabei werden unter anderem die aus dem Projekt hervorgegangenen Studien präsentiert und Good Practice Beispiele vorgestellt und diskutiert.
Auf der Homepage der Donau-Universität Krems werden laufend neue Informationen zum Studiengang veröffentlicht.

Salzburg: Wanderarmut, Not-Reisen und/oder Bettel-Migration stellen kommunale, regionale und nationale Sozialpolitik vor neue Herausforderungen

Seit mehreren Monaten kann beobachtet werden, dass Salzburg zum Ziel von EU-BürgerInnen aus den südöstlichen neuen Mitgliedsstaaten wird, die durch Gelegenheitsarbeit, Betteln, Schwarz- und/oder Sexarbeit sowie Straßenmusik die für ihr Überleben wichtigen finanziellen Mittel zu lukrieren, zu den sie in ihren Herkunftsregionen keinen Zugang finden. Mit 31.3.2013 wurden nun trotz anhaltend winterlichen Verhältnissen die Winter-Notquartiere geschlossen und von einem Tag auf den anderen mehr als fünfzig Not-Reisende (z.T. Familien mit minderjährigen Kindern) auf die Straße gestellt. Eine erste Erhebung Ende Februar hat ergeben, dass an die 150 Personen dieser Zielgruppe sich in Salzburg aufgehalten haben. Einzelüberprüfungen durch das Amt für öffentliche Ordnung, Magistrat Salzburg, haben im Jahr 2012 insgesamt an die 400 Not-Reisende erfasst. Wer sich kundig macht, wie es in den Herkunftsgemeinden und –regionen in Polen, Slowakei und insbesondere Rumänien (hier sind es vor allen die Regionen Arges und Brasov, wo Tausende Menschen in absolutem Elend leben, viele davon der Volksgruppe der Roma angehörig) aktuell und perspektivisch bestellt ist, weiß zwar um die Brisanz dieser Rahmenbedingungen. Gleichwohl scheint klar zu sein, dass wir erst am Anfang einer Entwicklung stehen, die es auf Sicht nötig machen werden, sich ein wenig mehr zu überlegen als nur in den Ruf einzustimmen: „Wehret den Anfängen!“ Mit lediglich ordnungs- und sicherheitspolitisch motivierten Restriktionen jedoch werden wir letztlich alle die sprichwörtliche „Arschkarte“ ziehen.  Zum ganzen Newsbeitrag

Salzburg: 1. Tag der Wohnungsnot in Salzburg

Das Forum Wohnungslosenhilfe, die Salzburger Armutskonferenz, der Runde Tisch Menschenrechte und die ÖH Salzburg veranstalteten am 21. März 2013 erstmals einen „Tag der Wohnungsnot“ in Salzburg. Ein konstant hohes Mietniveau und eine ebenso konstant hohe Anzahl von Personen in Salzburg, die wohnungs- und obdachlos sind, waren Grund genug, die real existierende Wohnungsnot in Stadt und Land Salzburg wieder einmal auf die politische Tagesordnung zu setzen. Neben einer Pressekonferenz fanden Aktionen im öffentlichen Raum statt sowie ein Runder Tisch, bei dem ein „UmgeDACHtes Regierungsprogramm“ zur wohnpolitischen Bedarfslage präsentiert wurde.     Zum ganzen Bericht 

Pressemeldungen anlässlich des 1. Tages der Wohnungsnot:
- Salzburger Stadtblatt vom 03./04.04.2013 (siehe S. 4/5)
- Salzburger Stadtblatt vom 27./28.03.2013 (siehe S. 2)

Tirol: DOWAS Innsbruck - neues Jahrbuch ab 18. April erhältlich!

Nach einem Jahr Pause liegt nun wieder ein Jahrbuch des DOWAS Innsbruck vor. Inhaltlicher Schwerpunkt ist jener Bereich der gesellschaftlichen Reproduktion, der als sozialstaatlicher Auftrag über Jahre hinweg sträflich vernachlässigt wurde: das Wohnen. Es liegt offenbar nicht im herrschenden politischen Interesse, die Wohnversorgung jenseits der „breiten Schicht der Bevölkerung“ von der Marktlogik zu trennen.  
Das Jahrbuch kann ab 18. April 2013 unter: ibk@dowas.org kostenlos bestellt werden.   Mehr lesen...

Buchtipp: Roma / ZigeunerInnen in Süd-Ost-Europa

In einer Studie zur aktuellen Diskussion über die Zuwanderung von Roma aus den neuen Mitgliedsländern der EU nach Deutschland kommt Mappes-Niediek zu einprägenden Feststellungen, die den gängigen Mythen und Vorurteilen den Boden entziehen. Das betrifft zum einen die Feststellung, wonach der überwiegende Teil der Roma und Sinti in den östlichen Mitgliedsländern inzwischen seit mehr als 50 Jahren sesshaft ist. Die Einschätzung, wonach es sich bei der Zuwanderung dieser Personen letztlich um eine Form der temporären Passage handeln würde, entspricht keineswegs der Realität dieser Wanderungsströme.  Zur ganzen Rezension

Norbert Mappes-Niediek, Arme Roma, böse Zigeuner. Was an den Vorurteilen über die Zuwanderer stimmt, 208 Seiten, Ch. Links Verlag, Berlin 2012, Ö-Preis: Euro 17,40,-.  Zum Christoph-Links-Verlag

Termine

inter/national

Mi, 15. bis Fr, 17. Mai 2013, Wels
BAWO Fachtagung 2013 "Don't wait - Innovate!"
Bei der diesjährigen BAWO Fachtagung wird es um aktuelle und vergangene Innovationen sowie sog. 'Negativinnovationen' in der Wohnungslosenhilfe gehen - angefangen bei Housing First, das in aller Munde ist, über Delogierungsprävention bis zur Ausgliederung sozialer Dienste in die Privatwirtschaftsverwaltung.  Programm   Anmeldung
Ort: Bildungshaus Schloss Puchberg, Puchberg 1, 4600 Wels

Do, 20. bis Sa, 22. Juni 2013, ab 13 Uhr, Salzburg
Ankündigung: Seminar "Diversity und Individualisierung - Wohnungslosenhilfe im Wandel"
Die Salzburger Helix Akademie veranstaltet ein weiteres Seminar für MitarbeiterInnen der Wohnungslosenhilfe unter dem Titel "Diversity und Individualisierung - Wohnungslosenhilfe im Wandel". Wohnungslosigkeit ist nicht gleich Wohnungslosigkeit. Die Bedarfslagen wohnungsloser Menschen unterscheiden sich je nach Zielgruppe wesentlich. Diese Tatsache führt dazu, dass die WLH ihre Angebote den Erwartungen, Potentialen und Ressourcen der hilfesuchenden Menschen anpassen muss und sich nicht damit begnügen darf, ein einfach gestricktes Angebot zu realisieren, ohne dabei auf die unterschiedlichen Wünsche und Bedürfnisse einzugehen. Die WLH steht damit nicht nur vor der Aufgabe einer ständigen Angebotsentwicklung im Sinne von Diversifizierung und Individualisierung, sondern muss sich darüber hinaus in methodischer und struktureller Hinsicht gemäß der Entwicklung von Ausmaß und Profil der Wohnungslosigkeit weiterentwickeln. Das Seminar bietet eine systematische Bearbeitung von Fragen und Anforderungen, die sich aus den oben genannten Aspekten von Diversity und Individualisierung ergeben.
Bei Buchung bis 24. Mai 2013 kann der FrühbucherInnenbonus in Anspruch genommen werden. Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie unter Helix Akademie.   Einladung
Ort: Franz Josef-Str. 3 (2. Stock / 2nd Floor), 5020 Salzburg

Fr, 20. September 2013, Berlin
Save the Date! 8th Research Conference on Homelessness in Europe: Housing First. What’s Second?
In vielen europ. Ländern ist die, aus den USA importierte, Housing first-Strategie auf dem Vormarsch. Politische Entscheidungsträger sehen darin die Möglichkeit einer langfristigen Lösung der Wohnungslosenproblematik und nicht zuletzt das Potential, die Kosten der Wohnungslosenhilfe zu senken. Die diesjährige 'Research Conference on Homelessness in Europe' plant eine kritische Bestandsaufnahme des Konzepts Housing first - seine Verwendung im Rahmen nationaler Strategien gegen Wohnungslosigkeit, die Rolle von Housing first bei der Bekämpfung von sozialer Isolation, Arbeitslosigkeit, psychischen Problemen und Drogen- bzw. Alkoholmissbrauch etc. Die Veranstaltung wird organisiert vom European Observatory on Homelessness der FEANTSA und dem European Network for Housing Research Working Group on Welfare Policy, Homelessness and Social Exclusion. Mehr Informationen erfolgen nach Bekanntgabe.  weitere Informationen
Ort: Alice Salomon Hochschule Berlin, 12627 Berlin

Salzburg

Do, 20. bis Sa, 22. Juni 2013, ab 13 Uhr
Ankündigung: Seminar "Diversity und Individualisierung - Wohnungslosenhilfe im Wandel"
Die Salzburger Helix Akademie veranstaltet ein weiteres Seminar für MitarbeiterInnen der Wohnungslosenhilfe unter dem Titel "Diversity und Individualisierung - Wohnungslosenhilfe im Wandel". Weitere Informationen siehe Termineintrag in "inter/national" weiter oben.
Ort: Franz Josef-Str. 3 (2. Stock / 2nd Floor), 5020 Salzburg

Wien

Do, 11. April 2013, 13.15 bis 15 Uhr
Alternative Wohlstandsindikatoren
Das Österr. Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) lädt zu einer Veranstaltung der WWWforEurope Lecture Series. Das seit Jahrzehnten als aussagekräftiger Wohlstandsindikator verwendete Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist nicht mehr alleine ausreichend, um den Wohlstand eines Landes abzubilden. Christoph Schmidt (Präsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung, Essen und Professor an der Ruhr-Universität Bochum) und Konrad Pesendorfer (fachstatistischer Generaldirektor der Statistik Austria, Wien) zeigen unterschiedliche Perspektiven auf.   weitere Informationen
Ort: WIFO, Objekt 20, Arsenal, 1030 Wien

Mi, 17. April 2013, 13 bis 16 Uhr
Führung: Visit your Neighbour – Haus Gänsbachergasse der ”wieder wohnen” GmbH
Die Plattform Gesundheit und Wohnungslosigkeit bietet im Rahmen der Fortbildungsreihe "Werkstatt Gesundheit und Wohnen" eine Führung durch das Übergangswohnhaus Gänsbachergasse der ”wieder wohnen” GmbH (Einrichtung für volljährige wohnungslose Frauen, Männer und Paare) an. Seminarleitung: Heimo Rampetsreiter, Einrichtungsleiter. Kosten: 15 Euro.  Details und Anmeldung
Ort: Haus Gänsbachergasse, Gänsbachergasse 7, 1030 Wien

Do, 18. April 2013, 19 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr)
SOS Mitmensch: Benefizauktion zeitgenössischer Kunst
Im Rahmen der 13. Kunstauktion zugunsten der Menschenrechtsarbeit von SOS Mitmensch kommen Zeichnungen, Drucke, Gemälde, Fotoarbeiten und Skulpturen unter den Hammer. Ab Mo, 15. April können die Kunstwerke vorab während der Öffnungszeiten des Kassensaals besichtigt werden. weitere Informationen
Ort: Großer Kassensaal der Österreichischen Postsparkasse, Georg-Coch-Platz 2, 1010 Wien

Mo, 22. April 2013, 14 bis 16.30 Uhr
BAWO Forum
Ort: Neustart, Castelligasse 17, 1050 Wien

Do, 25.- Fr, 26. April 2013 (DO: 17 bis 20.30 Uhr; FR: 9 bis 17 Uhr)
Seminar: Umgang mit Suchtmitteln in Einrichtungen
Speziell wird es in dem Seminar der Plattform Gesundheit und Wohnungslosigkeit (Fortbildungsreihe "Werkstatt Gesundheit und Wohnen") um Konzepte und Erfahrungen im Umgang mit Drogen in Einrichtungen sowie Themen und Problemstellungen an der Nahtstelle Wohnungslosenhilfe und Drogenarbeit gehen. Seminarleitung: Sabine Lazansky (R3, ASB Wien) und Rebecca Nachbagauer (inhaltliche Leiterin Konnex, Sucht- und Drogenkoordination Wien GmbH). Kosten: 80 Euro.  Details und Anmeldung
Ort: AWZ-Soziales Wien GmbH, Geibelgasse 18-20, 1150 Wien

Fr, 26. April 2013, 9 bis 12 Uhr
BAWO Frauenarbeitskreis
Informationen zum Wiener Frauenarbeitskreis der BAWO sind hier zu finden. An der Teilnahme am Arbeitskreis Interessierte, bitten wir um Kontaktaufnahme mit Ulrike Knecht (Heilsarmee), tel. 01/2144830/24.
Ort: siehe oben - Bitte um Kontaktaufnahme mit Ulrike Knecht

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