Ausgabe 01/18 - März 2018

Ausgabe 01/18 - März 2018

Editorial: Wohnungslosigkeit als Seismograph für ökonomische Ungleichheiten und gesellschaftliche Ausschließungsprozesse

Die Zahl registriert wohnungsloser Personen in Österreich nimmt dramatisch zu: Deren Anzahl ist von 2008 bis 2016 um 33% gestiegen und liegt gegenwärtig bei rund 15.000 Personen. Angesichts der schlechten Datenlage und der lückenhaften Erfassung wissen wir: Die Betroffenheit von Wohnungslosigkeit und insbesondere Wohnungsnot ist um ein Vielfaches höher. Speziell auf die Situation von Frauen, die oft versteckt wohnungslos sind, und jungen Erwachsenen, die derzeit in Wien rund ein Drittel der NutzerInnen der Wohnungslosenhilfe-Einrichtungen ausmachen, ist besonderes Augenmerk zu legen.

Wohnungslosigkeit ist ein wesentlicher Seismograph für breitere gesellschaftliche Entwicklungen: So wissen wir aus der sozialwissenschaftlichen Forschung, dass ökonomische Ungleichheiten in Österreich wie in ganz Europa zunehmen und mehr Menschen als bisher mit prekären Lebenssituationen in den Bereichen Erwerbsarbeit und Wohnen konfrontiert sind. Die Zonen der Verwundbarkeit dehnen sich damit weiter aus.

Weiter zum Editorial von Elisabeth Hammer, Obfrau BAWO

Human Rights Watch/FEANTSA: Homeless Bill of Rights

Homeless Bill of Rights ist eine Initiative von Housing Rights Watch und FEANTSA und dient dazu, das Committment von europäischen Städten zur Verwirklichung des Grundrechts auf Wohnen zu stärken!

Mit der Unterzeichnung der Homeless Bill of Rights erklären und bekräftigen Städte und Gemeinden unter anderem, dass sie die Menschenrechte von obdach- und wohnungslosen Menschen respektieren, obdach- und wohnungslose Menschen nicht diskriminieren, obdach- und wohnungslose Menschen ein Recht auf Nutzung des öffentlichen Raumes haben und dass betroffenen Menschen der Zugang zu adäquatem Wohnraum gewährleistet wird. 
Die BAWO unterstützt die Kampagne und sieht die Homeless Bill of Rights als impulsgebend, um am Menschenrecht Wohnen im regionalen Kontext weiterzuarbeiten. 

Mehr Informationen zur Initiative Homelesse Bill of Rights.

FEANTSA: Überblick zu Wohnexklusion in Europa 2018 (3.Bd.) / 3rd. overview on housing exclusion in Europe 2018

Die FEANTSA hat in Zusammenarbeit mit der Fondation Abbé Pierre und zahlreichen ExpertInnen einen dritten Bericht “Überblick zu Wohnexklusion in Europa 2018” verfasst (3rd Overview of Housing Exclusion in Europe’). Die brandaktuelle Zusammenstellung wurde am 21. März 2018 im Europaparlament in Brüssel vorgestellt.  Ein eigenes Kapitel widmet sich schwerpunktmäßig Österreich.

Der Housing Exclusion Report 2018 stellt zum dritten Mal die Entwicklung in den Bereichen Wohnen und Wohnungslosigkeit in Europa dar. Im ersten Bericht im Jahr 2015 wurden Daten länderweise aufbereitet. Der Bericht von 2017 hat die alarmierenden Entwicklungen hinsichtlich steigender Wohnungslosigkeit und „housing deprivation“ in Europa aufgezeigt. Im Vergleich zu den vorherigen zwei Berichten behandelt der aktuelle Bericht einzelne Fokusländer. Eines der Schwerpunktländer ist Österreich.

3rd Overview on Housing Exclusion in Europe 2018
Dazu die FEANTSA pressrelease, 21.03.2018

BAWO: Wohnen für alle. Leistbar. Dauerhaft. Inklusiv. BAWO Fachtagung 2018

Die Befunde sind eindeutig: Ungleichheiten nehmen zu. Dies betrifft neben dem Zugang zum leistbaren Wohnen auch die Situation am Arbeitsmarkt. In der Wohnungslosenhilfe merken wir diese Veränderungen in unserer täglichen Arbeit anhand steigender KlientInnenzahlen und komplexerer Unterstützungsbedarfe – bei oftmals eingeschränkten strukturellen und finanziellen Möglichkeiten zur Unterstützung, z.B. im Bereich der Mindestsicherung. Und doch ist es unser Anspruch in der Wohnungslosenhilfe bestmöglich wirksam zu bleiben. Was können wir den gesellschaftlichen Veränderungen entgegen setzen – beispielsweise im Zugang zum leistbaren Wohnen? Wie können wir unsere Angebote so gestalten, dass Unterstützung statt Ausschluss gelingt und Anerkennung statt Stigmatisierung und Beschämung für unsere KlientInnen unmittelbar erfahrbar werden?

Fachtagung 2018 Programm

Die BAWO-Tagung bietet Möglichkeiten zum gemeinsamen Lernen, zu Austausch und Vernetzung. Wir freuen uns auf eure Teilnahme!  Gleich zum Anmeldeformular!

Der Frühbucherbonus gilt nur noch bis 27. März!

BAWO: Positionspapier der BAWO: Wohnen für alle. Leistbar. Dauerhaft. Inklusiv.

Die BAWO bringt ihre Expertise in Forschungsvorhaben ein und arbeitet an Grundlagen- und Positionspapieren, die auf unserer Homepage allen Interessierten zur Verfügung gestellt werden. 2017 war, mit Unterstützung des BMASK, dem Thema „Leistbares Wohnen“ gewidmet  – mit dem Ziel, den Diskurs dazu stärker auf Menschen mit niedrigem Einkommen zu fokussieren und deutlich zu machen, dass die Wohnungslosenhilfe das Wohn(ungs)problem in struktureller und nachhaltiger Weise weder für wohnungslose Menschen noch für andere Gruppen in Wohnungsnot allein lösen kann. Ende November 2017 wurde - als ein wesentliches Ergebnis des Projekts - das Positionspapier „Wohnen für alle. Leistbar. Dauerhaft. Inklusiv.“ in den Räumlichkeiten der Oesterreichischen Nationalbank präsentiert. 
45 ExpertInnen aus den Feldern Wohnbau, Wohnrecht, Wohnpolitik sowie der Wohnungslosenhilfe, die u.a. in drei von der BAWO organisierten moderierten Workshops ihr Wissen geteilt und die BAWO durch ihre rege Beteiligung wesentlich unterstützt und gestärkt haben, waren an der Entwicklung von Strategien und Maßnahmen zur Erreichung des Ziels leistbares Wohnen für alle beteiligt.
Die insgesamt elf erarbeiteten Strategien und Maßnahmen sind in einer Kurz- bzw. Langversion des Positionspapiers „Wohnen für alle. Leistbar. Dauerhaft. Inklusiv.“ nachzulesen.

BAWO: Marie's Tagebuch

In „Marie‘s Tagebuch“ wird anhand von fiktiven Erlebnissen der "Marie" - die jedoch auf wahren Geschehnissen beruhen - auf Frauenproblematiken in der Wohnungslosenhilfe eingegangen. Diese Form der Darstellung soll Einblicke in die Diskussionsthemen des Frauenarbeitskreises Wien der BAWO ermöglichen.
Die Tagebucherzählungen, in denen gleichsam viele unterschiedliche Maries zusammenkommen, sollen als Anregung dienen, die gesellschaftlichen Strukturen und mögliche Hindernisse bei der Bewältigung von Wohnungslosigkeit aus Frauenperspektive zu betrachten.

Zu Marie's viertem Tagebucheintrag

BAWO: „Marie träumt vom bedingungslosen Wohnen“ – 6. Fachenquete des Wiener Frauenarbeitskreis der BAWO

Am 17. November 2017 fand zum sechsten Mal eine Enquete des Wiener Frauenarbeitskreis der BAWO zum Thema weibliche Wohnungslosigkeit statt.
Wieder begleitet von dem Synonym der Marie widmete sich eine hohe Zahl an Fachpublikum dieser Thematik. Insgesamt nahmen etwa 100 Besucherinnen und Besucher an der Veranstaltung mit dem Titel „Marie träumt vom bedingungslosen Wohnen“ teil. 
Die Veranstaltung knüpfte an die vorherigen Fachenqueten des Wiener Frauenarbeitskreis der BAWO an und setzte den roten Faden fort: Durch Aufzeigen von Ursachen und Hintergründen weiblicher (oft verdeckter) Wohnungslosigkeit, sollen Bewusstsein geschaffen werden und Hilfsangebote adäquat adaptiert werden.

Zum gesamten Beitrag über die Marie-Enquete

D-A-CH-Raum: Die Notwendigkeit von „Verwirbelungen“ bei der Planung und Umsetzung von bezahlbarem Wohnen in die Praxis!

Vom 21. bis 23. Februar 2018 fand an der Katholischen Stiftungshochschule München (KSH) der Kongress „Sozialplanung im D-A-CH-Raum: Strategien und Praxis für bezahlbares Wohnen“ statt, der von der Fachgruppe "Sozialplanung International" des VSOP (Verein für Sozialplanung e.V.) organisiert und in Kooperation mit der KSH ausgetragen wurde. An diesem Kongress haben an die 100 SozialplanerInnen, StädteplanerInnen, Personen aus der Wohnraumversorgung und Wohnungslosenhilfe, ArchitektInnen, UrbanistInnen, SozialforscherInnen sowie VertreterInnen der Wohnbaugenossenschaften aus den Ländern Deutschland (D), Österreich (A) und der Schweiz (CH) teilgenommen, um Handlungsmöglichkeiten und innovative Ansätze für bezahlbares Wohnen zu diskutieren.

Zum zusammenfassenden Bericht von Dorit Sing, Katholische Stiftungshochschule München, Campus Benediktbeuern

Österreich: Housing First Guide Europe liegt in deutscher Version vor: Ein wichtiger Impuls für Housing First in Österreich

Der Housing First Guide Europe liegt nun auch in einer deutschen Version vor.
MitarbeiterInnen von Housing First neunerhaus haben den Guide übersetzt, den Anhang in Bezug auf Österreich aktualisiert und Dezember 2017 herausgegeben. Er steht in Englisch und Deutsch auf der BAWO Homepage unter Publikationen zur Verfügung (unter Publikationen). 

Der Guide bietet einen ausführlichen Überblick zu Betreuungshaltungen und Grundprinzipien von Housing First, zu wohnungsbezogenen Kooperationen und wissenschaftlichen Belegen. Ein umfassender Anhang beschreibt Housing First Angebote in Europa. Die Beschäftigung mit dem Handbuch ist gewinnbringend für die Auseinandersetzung mit fachlichen Grundhaltungen als auch für die kontinuierliche strategische Ausrichtung von Housing First Angeboten. Außerdem stellt er einen wichtigen Impuls zur Belebung des Diskurses zu Housing First in Österreich und Wien dar. 

Zum ganzen Beitrag

Österreich: Aktuelle Studie belegt: Indikatoren zu Armut und Sozialer Ausgrenzung zeigen Wohnen als einen zentralen Problembereich.

Die Statistik Austria hat im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz aktuelle Zahlen zu Armuts- und Ausgrenzungsgefährdung in Österreich erhoben und kürzlich veröffentlicht. In der Publikation wird dargestellt, wie sich einzelne Lebensbereiche im Zeitraum von 2008 bis 2016 verändert haben. Ein besonderer Fokus wird auf die Vererbung von Lebensbedingungen gelegt. 
Die Studie zeigt deutlich, dass die Wohnsituation in Österreich besonders für armuts- und ausgrenzungsgefährdete Menschen zunehmend schwieriger wird.

Zum gesamten Beitrag
Zur Studie "Armut und Soziale Ausgrenzung 2008 bis 2016. Entwicklung von Indikatoren und aktuelle Ergebnisse zur Vererbung von Teilhabechancen in Oesterreich."

Niederösterreich: Verfassungsgerichtshof hebt Regelung zur Mindestsicherung auf

Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hat die Regelung der Mindestsicherung in Niederösterreich aufgehoben. Die von der Aufenthaltsdauer abhängige Wartefrist und die Deckelung der Höhe seien verfassungswidrig, heißt es im Urteil.

Konkret beschäftigte sich der Verfassungsgerichtshof in seiner Sitzung im März mit zwei niederösterreichischen Bestimmungen zur Mindestsicherung, die seit Jänner 2017 gelten und gegen die insgesamt 160 Beschwerden beim Landesverwaltungsgericht eingegangen waren:

• Personen, die sich innerhalb der letzten sechs Jahre weniger als fünf in Österreich aufgehalten haben, bekommen geringere Leistungen, nämlich maximal 522,50 Euro.

• Leben mehrere Personen in einem Haushalt oder einer Wohngemeinschaft dürfen sie zusammen höchstens 1.500 Euro aus der Mindestsicherung beziehen.

Diese Bestimmungen sind mit sofortiger Wirkung nicht mehr anzuwenden, heißt es in der Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes vom 7. März 2018. Eine von der Dauer des Aufenthalts in Österreich abhängige Wartefrist für die Mindestsicherung in voller Höhe und eine starre Deckelung der Bezugshöhe bei Haushalten mit mehreren Personen in dem Gesetz seien „unsachlich und daher verfassungswidrig“.

Salzburg: 4. April - Tag der Wohnungsnot

Am 4. April 2018 findet in Salzburg wieder ein Aktionstag - anlässlich der Präsentation der Ergebnisse der Wohnungslosenerhebung 2017 - statt.

Als inhaltliche Grundlage für den Tag der Wohnungsnot 2018 werden die Wohnbedarfserhebung 2017 sowie das wohnpolitische Positionspapier, das die BAWO im Jahr 2017 ausgearbeitet und am 30.11.2017 öffentlich präsentiert hat, verwendet. Im BAWO Positionspapier sind wichtige strategische und inhaltliche Vorgaben und Forderungen formuliert, die auch für die Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe in Salzburg als bedeutsam eingeschätzt werden. In Anbetracht der anstehenden Landtagswahlen im Bundesland Salzburg will das Forum Wohnungslosenhilfe Salzburg deshalb die BAWO-Positionen, den programmatischen Ansätzen der Salzburger Parteien (schwarz, rot, grün) gegenüberstellen und die Perspektiven der Salzburger Wohnpolitik mit besonderer Beachtung der Wohnversorgung der einkommensschwachen SalzburgerInnen diskutieren.

Mehr Informationen und zum Tagesprogramm

Im Vorfeld der Veranstaltung hat aktuell das Forum Wohnungslosenhilfe Salzburg am 20. März eine Presseaussendung unter der Titel "Wohnungsnot: Hinschauen statt wegschauen!" versandt: Kaum Wohnungslose, keine Wohnungsnot? Forum Wohnungslosenhilfe Salzburg widerspricht Aussagen von Vizebürgermeisterin Hagenauer und stellt fest, dass wesentliche Fakten in der kürzlich vom SIR (Salzburger Institut für Raumordnung) präsentierten Studie nicht berücksichtigt werden.
Zur Presseaussendung als Antwort des Forum Wohnungslosenhilfe Salzburg an Vizebürgermeisterin Hagenauer

Kärnten: Wohnen sichern - Delogierungsprävention als eine Maßnahme gegen Wohnungslosigkeit

Auf Initiative der Interessensgemeinschaft Wohnungslosenhilfe WoSaMa und der Vertretung der BAWO in Kärnten haben sich am 20. März Fachleute, Interessierte und VertreterInnen der Politik in Villach getroffen, um sich mit dem Thema Wohnungslosigkeit in Kärnten auseinanderzusetzen.

2016 bereits haben sich soziale Einrichtungen in Kärnten zur Interessensgemeinschaft Wohnungslosenhilfe WoSaMa zusammengeschlossen, mit dem Ziel Wohnungslosigkeit sichtbar zu machen und um als gemeinsames Sprachrohr für von Wohnungsnot betroffenen Personen aufzutreten. Mit der Veranstaltung "Wohnen sichern: Delogierungsprävention als eine Maßnahme gegen Wohnungslosigkeit" wurde auf das Problem der Wohnungsnot in Kärnten aufmerksam gemacht. 

Die Delogierungsprävention ist bereits in vielen Bundesländern eine bewährte Maßnahme zur Verhinderung von Wohnungslosigkeit und findet dort breite Akzeptanz. In der gut besuchten Veranstaltung wurden diese Erfahrungen präsentiert und mögliche Strategien diskutiert.

Tirol: Mindestsicherung Tirol Neu – Dokumentation der Auswirkungen, Protest und neues Bündnis gegen Armut und Wohnungsnot

Mit 1. November 2017 ist das neue Tiroler Mindestsicherungsgesetz nach einer Übergangsfrist in Kraft getreten. Ein Gesetz, das diesen Namen nicht mehr verdient. Obwohl sich zahlreiche ExpertInnen, Institutionen und soziale Einrichtungen in Gesprächen und Briefen, im Rahmen der Begutachtung (50 Stellungnahmen) gegen Leistungskürzungen ausgesprochen haben und eindrücklich vor den fatalen - weil existenzbedrohenden - Auswirkungen für Menschen in finanziellen Notlagen gewarnt haben, wurde das Gesetz letztendlich nahezu unverändert von der Tiroler Landesregierung (ÖVP, Grüne) beschlossen.
Von den Leistungskürzungen sind so gut wie alle BezieherInnen betroffen. Besonders drastisch wirkt sich die Wohnkostenverordnung aus. 

Weiter im ganzen Beitrag

Außerdem SPAK Mindestsicherung Tirol Adventskalender des Grauens
Tiroler Tageszeitung als auch der ORF stellten den Link zum Adventskalender online. Zum ORF Beitrag.

Bündnis gegen Armut und Wohnungsnot: Schreiben an die Tiroler Landesregierung

Ausstellungstipp/Filmtipp: DIE STADT OHNE Juden Muslime Flüchtlinge Ausländer

Die Ausstellung DIE STADT OHNE begleitet die Veröffentlichung der neu restaurierten Version des Stummfilms, der heute weltweit als erstes filmkünstlerisches Statement gegen den Antisemitismus gilt. Dabei wird dieses einzigartige Zeitdokument nicht nur in der Geschichte der Ersten Republik verortet, sondern auch in der gesellschaftlichen Wirklichkeit der Gegenwart. Ausgehend von einzelnen Filmszenen interveniert die Ausstellung zwischen dem Damals und Heute: sie zeigt, wie Ausschlussmechanismen in der Gesellschaft funktionieren und zeichnet dabei die einzelnen Stufen des Ausgrenzungsprozesses von der Polarisierung der Gesellschaft bis zum endgültigen Ausschluss der geschaffenen »Sündenböcke« nach.

Die Ausstellung ist täglich geöffnet von 15.00–21.00 Uhr im Metro Kinokulturhaus, Johannesgasse 4, 1010 Wien. Von 2.3. bis 31.12. 2018.

Mehr Informationen zu Film und Ausstellung.

Termine

                                                     Inter-/national

Mo, 14. Mai 2018 bis Mi, 16. Mai 2018
BAWO Fachtagung 
Die jährliche BAWO Fachtagung wird sich 2018 auf die Bereiche Wohnpolitik/"Wohnpolitik querdenken" konzentrieren und Kooperation(en) - über die Handlungsfelder der Sozialarbeit hinaus - in den Vordergrund stellen.
Ort: Congress Center Villach, Europaplatz 1-2, 9500 Villach

Do, 14. Juni 2018
Fachtagung Ambulante Hilfe
Ziele der BAG Wohnngslosenhilfe - Tagung sind der fachlicher Austausch und die Erarbeitung tragfähiger Konzepte ambulanter Hilfen. Die Tagung richtet sich an MitarbeiterInnen der ambulanten Wohnungslosenhilfe, ins. aus den Bereichen Fachberatungsstellen, Betreutes Wohnen, Ta-gesaufenthalte und der Straßensozialarbeit.
Die Ambulante Hilfe-Tagung der BAG W findet unmittelbar vor der internationalen FEANTSA Policy Conference 2018 (s. u.) statt, um Interessierten die Teilnahme an der FEANTSA-Tagung zu erleichtern. 
Ort: Berlin

Do, 14. Juni 2018 bis Fr, 15. Juni 2018
Policy Tagung 2018 Zukünftige Herausforderungen für den Wohnungslosenhilfesektor in Europa
FEANTSA und die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V. (BAG W) laden ein zu Weiterbildung und Austausch beim größte Netzwerktreffen der Wohnungslosenhilfe in Europa
Treffen Sie über 300 Teilnehmende sowie ein Vielzahl international renommierter ExpertInnen aus dem Bereich der europäischen Wohnungslosenhilfe.
Das endgültige Programm folgt in Kürze.
Ort: Berlin

Fr, 21. September 2018
European Research Conference on SOCIAL AND ECONOMIC INTEGRATION OF HOMELESS PEOPLE
FEANTSA’s European Observatory on Homelessness, the Metropolitan Research Institute Budapest and Shelter Foundation Budapest are announcing the 13th Annual European Research Conference on Homelessness in Budapest entitled Social and Economic Integration of Homeless People.
The purpose of this research conference is to explore evidence on levels of and opportunities for social and economic integration of homelesspeople in Europe and elsewhere. The conference invites presentations on policies and practices in relation to social integration and labour market participation of homelesspeople across Europe.
Venue: Central European University, 10151 Budapest, Nádor street 15

                                                             Wien

Di, 17. April 2018, 14.00 Uhr bis 19.00 Uhr (ab 13:30 Uhr Registrierung)
Tagung - ExPEERience – Voneinander lernen: Peers in der Wiener Wohnungslosenhilfe
Die von Wiener Wohnungslosenhilfe des Fonds Soziales Wien und neunerhaus organisierte und gestaltete Tagung stellt Peer-Erfahrung vor und bietet ein aktives Lernen in der Begegnung. Peer-Support kann im Feld der sozialen Arbeit neue Aspekte einbringen. Derzeit wird ein Lehrgang für Peers in der Wohnungslosenhilfe in Wien entwickelt. Zur Teilnahme eingeladen sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Wiener Wohnungslosenhilfe oder angrenzenden Bereichen tätig sind, und Menschen, die sich nach erlebter Wohnungslosigkeit für die Ausbildung zum Peer interessieren. 
Programm  Um Anmeldung bis 6.4.2018 wird gebeten per E-Mail unter wwh@fsw.at.
Ort: Volkskundemuseum, Laudongasse 15-19, 1080 Wien

Mi, 18. April 2018, 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr
Veranstaltung - Die Wiener Mindestsicherung - worauf SozialarbeiterInnen in der täglichen Arbeit achten müssen
Seit 01.02.18 ist in Wien die neue WMS in Kraft und es hat einige Veränderungen gegeben, die von SozialarbeiterInnen in ihrer täglichen Arbeit bedacht werden müssen. Der OBDS (Österreichischen Berufsverbandes für Soziale Arbeit) möchte die SozialarbeiterInnen in ihrer Arbeit unterstützen und lädt daher zu einer Informationsveranstaltung. 
Einladung.
Ort: Mariahilferstr. 81/1/14, 1060 Wien

Mo, 23. April 2018, 14.00 Uhr bis 16.30 Uhr
Bawo Forum
Ort: Neustart, Castelligasse 17, 1050 Wien

Mo, 18. Juni 2018, 14.00 Uhr bis 16.30 Uhr
Bawo Forum
Ort: Neustart, Castelligasse 17, 1050 Wien

Mo, 10. September 2018, 14.00 Uhr bis 16.30 Uhr
Bawo Forum
Ort: Neustart, Castelligasse 17, 1050 Wien

Mo, 15. Oktober 2018, 14.00 Uhr bis 16.30 Uhr
Bawo Forum
Ort: Neustart, Castelligasse 17, 1050 Wien


                                                          Niederösterreich

Do,  5. April 2018, 15.00 Uhr
Wohnsymposium 2018 Markt oder Staat. Wohin steuert die Wohnungspolitik?
Was ist vom wohnungspolitischen Kurswechsel der Regierung zu erwarten? Wird der bewährte Weg des wohlfahrtsstaatlichen Wohnungswesens zugunsten der Eigentumsförderung und der Mietenliberalisierung verlassen? Und welche Auswirkungen hat die ins Blickfeld genommene sozial treffsichere Belegungspolitik für den geförderten Wohnbau? Diese aktuellen Fragestellungen möchte der Verein für Wohnbauförderung vwbf an den Beginn seines diesjährigen Symposiums stellen und zum Ausgangspunkt einer Diskussion über die gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen bzw. Veränderungen für leistbares Wohnen machen. Darauf aufbauend sollen – auch mit Blick über die Grenzen Österreichs hinaus – Herausforderungen und Ansatzpunkte einer sozial gerechten Wohnungspolitik skizziert werden. Anmeldung bis 8. März an gabriele.mayer@die-salzburg.at
Ort: Kloster Und, Undstraße 6, 3504 Krems

                                                          Kärnten

Mo, 14. Mai bis Mi, 16. Mai 2018
BAWO Fachtagung Wohnen für alle. Leistbar. Dauerhaft. Inklusiv.
Die jährliche BAWO Fachtagung wird sich 2018 auf die Bereiche Wohnpolitik/"Wohnpolitik querdenken" konzentrieren und Kooperation(en) - über die Handlungsfelder der Sozialarbeit hinaus - in den Vordergrund stellen.
Ort: Congress Center Villach, Europaplatz 1-2, 9500 Villach

                                                           Salzburg

Mi, 04. April 2018
Tag der Wohnungsnot in Salzburg
Schon zum sechsten Mal wird das Forum Wohnungslosenhilfe Salzburg den Tag der Wohnungsnot veranstalten und dabei diesmal - neben Themen rund um leistbares Wohnen - auch Fragen zu den sozial-/wohnpolitischen Programmen der wahlwerbenden Parteien (Salzburg wählt im April 2018) diskutieren. Nähere Informationen und Programm.
Ort: Salzburg