Ausgabe 02/12


Inhalt
+ Editorial: Zweierlei Maß für EU-Grundrechte & Sozialrechtscharta
+ EU: Abschluss des EU-Projekts PESSIS
+ EU/Österreich: FEANTSA und Housing Rights Watch-Kampagne gegen Kriminalisierung von Wohnungslosen & Verhandlungen über Bettelverbote in Österreich
+ Österreich: Standards & Entwicklungen im Housing First
+ Österreich: REMINDER! Frauenspezifische Vernetzungen innerhalb der Wohnungslosenhilfe
+ Österreich/Niederösterreich: BMS Ländervergleich der Armutskonferenz & Kritik von AKNÖ an Mindestsicherung
+ BAWO Presseaussendung: Keine Existenzsicherung für alleinstehende Minderjährige in Wohnungsnot?
+ BAWO: Das war die Fachtagung 2012!
+ BAWO: Fachtagung 2013 - Ausblick
+ Salzburg: Anstieg von Räumungsklagen und Delogierungen
+ Buchempfehlung: Wien 1, Stubenring 1. Persönliche Erinnerungen von und an österreichische Sozialministerinnen und Sozialminister
+ Termine
Editorial: Zweierlei Maß für EU-Grundrechte & Sozialrechtscharta

Erstaunlich ist das schon: Einerseits hat der Grundrechtskatalog der EU durch den Vertrag von Lissabon Gültigkeit und Rechtswirksamkeit für Österreich, und somit stehen der Sozialschutz und das Recht auf Wohnen durch den Artikel 34 quasi im Verfassungsrang. Andererseits hat das Parlament die beiden sinngleichen Artikel 30 und 31 der Sozialrechtscharta des Europarats aus der Verbindlichkeit heraus gestrichen.
Hier also der Artikel 34 der Grundrechtscharta (Europäische Union) - Soziale Sicherheit und soziale Unterstützung:
(1) Die Union anerkennt und achtet das Recht auf Zugang zu den Leistungen der sozialen
Sicherheit und zu den sozialen Diensten, die in Fällen wie Mutterschaft, Krankheit, Arbeitsunfall, Pflegebedürftigkeit oder im Alter sowie bei Verlust des Arbeitsplatzes Schutz gewährleisten, nach Maßgabe des Unionsrechts und der einzelstaatlichen Rechtsvorschriften und Gepflogenheiten.
(2) Jeder Mensch, der in der Union seinen rechtmäßigen Wohnsitz hat und seinen Aufenthalt rechtmäßig wechselt, hat Anspruch auf die Leistungen der sozialen Sicherheit und die sozialen Vergünstigungen nach dem Unionsrecht und den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften und Gepflogenheiten.
(3) Um die soziale Ausgrenzung und die Armut zu bekämpfen, anerkennt und achtet die Union das Recht auf soziale Unterstützung und eine Unterstützung für die Wohnung, die allen, die nicht über ausreichende Mittel verfügen, ein menschenwürdiges Dasein sicherstellen soll, nach Maßgabe des Unionsrechts und der einzelstaatlichen Rechtsvorschriften und Gepflogenheiten.
Und da die beiden Artikel 30 und 31 der revidierten Sozialrechtscharta (Europarat) -
Artikel 30 – Das Recht auf Schutz gegen Armut und soziale Ausgrenzung:
Um die wirksame Ausübung des Rechts auf Schutz gegen Armut und soziale Ausgrenzung zu gewährleisten, verpflichten sich die Vertragsparteien:
+ Im Rahmen eines umfassenden und koordinierten Ansatzes Maßnahmen zu ergreifen, um für Personen, die in sozialer Ausgrenzung oder Armut leben oder Gefahr laufen, in eine solche Lage zu geraten, sowie für deren Familien den tatsächlichen Zugang insbesondere zur Beschäftigung, zu Wohnraum, zur Ausbildung, zum Unterricht, zur Kultur und zur Fürsorge zu fördern; diese Maßnahmen, falls erforderlich, im Hinblick auf ihre Anpassung zu überprüfen.
Artikel 31 – Das Recht auf Wohnung:
Um die wirksame Ausübung des Rechts auf Wohnung zu gewährleisten, verpflichten sich die Vertragsparteien, Maßnahmen zu ergreifen, die darauf gerichtet sind:
+ den Zugang zu Wohnraum mit ausreichendem Standard zu fördern;
+ der Obdachlosigkeit vorzubeugen und sie mit dem Ziel der schrittweisen Beseitigung abzubauen;
+ die Wohnkosten für Personen, die nicht über ausreichende Mittel verfügen, so zu gestalten, dass sie tragbar sind.
Welcher juristische Winkelzug war notwendig, um die Rechtverweigerung gegen eine bereits akzeptierte und im Verfassungsrang stehende Rechtsnorm zu argumentieren? Zum ganzen Editorial
EU: Abschluss des EU-Projekts PESSIS
Das EU Projekt PESSIS, hat zum Ziel, den Mangel an qualitativen und quantitativen Daten zum Sozialen Dialog im Sektor der sozialen Dienstleistungen aus der Perspektive der ArbeitgeberInnen in Europa zu beheben.
Das Projekt ging jetzt in die finale Runde. Am 22. Juni 2012 fand als Abschluss eine Konferenz in Brüssel statt. Christian Perl hat den Österreichbericht dazu geschrieben und bei dieser Konferenz zusammen mit den Bestandsaufnahmen anderer Länder präsentiert. Bei der Konferenz wurden Empfehlungen an die Europäische Kommission erarbeitet. Konferenzprogramm Zum Projekt Zum Österreichbericht
EU/Österreich: FEANTSA und Housing Rights Watch-Kampagne gegen Kriminalisierung von Wohnungslosen & Verhandlungen über Bettelverbote in Österreich

Mit dem Startschuss für die Kampagne "Poverty is Not a Crime!" am 8. Juni des Jahres, haben FEANTSA (Europäischer Dachverband der Wohnungslosenhilfe) und Housing Rights Watch (europ. Netzwerk von Personen aus NGOs, der Justiz, Forschung und Universitäten verschiedener Länder, die sich für das Recht auf Wohnen einsetzen) ein Jahr des aktiven Kampfes gegen die Kriminalisierung und Betrafung von Wohnungslosen eingeleitet. In mehreren europäischen Städten fanden an diesem Tag zeitgleich Veranstaltungen anlässlich der Kampagne statt. Interessierte die sich in der Kampagne engagieren wollen, können Samara Jones unter der Mailadresse samara.jones@feantsa.org kontaktieren. Presseaussendung 08.06.2012 Poverty is Not a Crime !- Homepage
Der Österreichische Berufsverband der SozialarbeiterInnen (obds) hat sich der europaweiten Kampagne mit einer eigenen Presseaussendung unterstützend angeschlossen.
Auch Österreich ist in punkto Kriminalisierung Armutsbetroffener leider kein unbeschriebenes Blatt. Hierzulande haben im Juni die Sommersitzungen des Verfassungsgerichtshofs begonnen, bei denen die Bettelverbote in fünf Bundesländern auf der Agenda stehen. Ergebnisse dazu werden im Herbst des Jahres erwartet.
Österreich: Standards & Entwicklungen im Housing First

- ©Salih Ucar/www.pixelio.de
Unter dem Titel 'Housing First' geistern seit einigen Monaten auch in Österreich unterschiedlichste Vorstellungen herum. Konkret ist damit zwar ein Modell sozialer Innovation gemeint, ohne begründete Begrifflichkeit und trennscharfe Definition ist jedoch einem weitreichenden Etikettenschwindel Tür und Tor geöffnet.
Für das Salzburger Modell von Housing First, das im Herbst dieses Jahres mit den ersten Wohnbetreuungen starten wird, war es uns daher besonders wichtig, im Detail die Standards festzulegen, die wir in diesem Modell umsetzen wollen. Diese Standards wurden im Rahmen einer offenen Diskussionsveranstaltung im Dezember 2011 ausformuliert, an der auch Christian Brunner (Housing First Modell in Boston, Massachusetts), Claudia Halbartschlager (Verein neunerHAUS) und Nora Musenbichler (Vinzi-Werke, Graz) teilgenommen haben. BAWO Standardkatalog zu Housing First
Frauengerechte Qualitätsstandards für Housing First
Der Wiener Frauenarbeitskreis der BAWO fordert, entsprechend einer Neufassung der „Frauengerechten Qualitätsstandards“, dass es auch bei „Housing First“ darum geht, eine geschlechtsspezifische Brille aufzusetzen. Auch hier müssen Angebote so geschaffen sein, dass Frauen als eine der Zielgruppen angesprochen und gewürdigt werden.
Zu den Forderungen des Frauenarbeitskreises gehört daher unter anderem:
- Ein spezialisiertes SozialarbeiterInnen-Team für „Housing First“,
- weibliches Fachpersonal,
- zielgruppenorientierte Sensibilisierung für das Thema in der Fachöffentlichkeit,
- Fortbildungen für Mitarbeiterinnen mit Schwerpunkten auf die Zielgruppe Frauen,
- besondere Achtsamkeit bei der Auswahl, den Rahmenbedingungen und der Ausrüstung bzw. Einrichtung der Wohnungen u. v. m.
Der Frauenarbeitskreis hat unter dieser Prämisse ein erstes Arbeitspapier für „Frauengerechte Qualitätsstandards für Housing First“ formuliert und auf der BAWO-Homepage ins Netz gestellt. Mehr Informationen zu diesen neuen frauengerechten Standards und unseren Forderungen finden Sie hier.
Housing First in Europa
In dem in Kürze erscheinenden Jahresbericht der Wiener Wohnungslosenhilfe wird ein Artikel von BAWO-Obmann Sepp Ginner zum Thema Housing First auf Europa-Ebene zu lesen sein. An dieser Stelle können Sie diesen bereits vorab lesen. Zum Artikel
Weitere empfehlenswerte Publikationen finden Sie hier.
Österreich: REMINDER! Frauenspezifische Vernetzungen innerhalb der Wohnungslosenhilfe
Der BAWO Vorstand hat sich in seiner Klausur im März zum Ziel gesetzt, die bestehenden frauenspezifischen Vernetzungen, Arbeitsgruppen, Gremien,… der Wohnungslosenhilfe in ganz Österreich sichtbar zu machen. Um den Austausch und eine österreichweite Vernetzung zu unterstützen, möchten wir die regionalen Netzwerke und Arbeitskreise auf der BAWO Homepage veröffentlichen. Wir wollen mit diesem Schritt eine Möglichkeit schaffen, dass KollegInnnen aus den einzelnen Bundesländern unkompliziert miteinander in Kontakt treten können und vermehrter Austausch stattfindet.
Für diesen Zweck sammeln wir in einer 2. Runde Informationen über Frauenvernetzungen in der österreichischen Wohnungslosenhilfe.
Daher ein weiterer Aufruf an die frauenspezifischen Vernetzungen!
Bitte schickt Kontaktdaten eurer Vernetzung sowie eine Kurzbeschreibung eurer Schwerpunkte und Themen an das BAWO-Büro: office@bawo.at, z.h. Sara Riedmann.
Österreich/Niederösterreich: BMS Ländervergleich der Armutskonferenz & Kritik von AKNÖ an Mindestsicherung
Die Armutskonferenz hat die Studie zum Ländervergleich der Bedarfsorientierten Mindestsicherung in einer Pressekonferenz vorgestellt und Martina Kargl (Caritas Wien, Armutskonferenz) hat die Ergebnisse auch im Rahmen der BAWO Fachtagung präsentiert. Sowohl die Zusammenfassung wie auch die Vergleichsmatrix sind in der Fachtagungsdokumentation auf der BAWO Homepage wie auch auf der Homepage der Armutskonferenz abrufbar.
Die Arbeiterkammer Niederösterreich kritisiert die mangelnde Umsetzung der 15A Vorgaben für das Mindestsicherungsgesetz in Niederösterreich. Der Präsident der AKNÖ Hermann Haneder fordert, dass der Wohnbedarf der BMS an die tatsächlichen Wohnkosten angepasst wird. Außerdem müsse das verwirrende Netz an Sonderregelungen pro Bundesland vereinheitlicht werden. Presseaussendung am 12.06.2012
BAWO Presseaussendung: Keine Existenzsicherung für alleinstehende Minderjährige in Wohnungsnot?
Einige Monate sind vergangen, seit die Bedarfsorientierte Mindestsicherung in Österreich volltönend eingeführt und als armutspolitischer Meilenstein akklamiert wurde. Dass es mit den proklamierten Ansprüchen einer bundesweiten Abstimmung der Instrumente für ernstgemeinten Kampf gegen die Armut und für die Bewältigung von Armutslagen nicht weit her ist, hat zuletzt die Armutskonferenz mit einer fundierten Studie über die weitgehenden Unterschiede zwischen den Bundesländern unwiderlegbar deutlich gemacht.
Im Falle alleinstehender Minderjähriger, die – aus welchen Gründen (z.B. Gewalt?) auch immer – nicht mehr im familiären Verbund oder in der institutionellen Gemeinschaft der Jugendwohlfahrt leben wollen oder können, stimmen die Bundesländer mit einer Ausnahme (Bundesland Tirol) allerdings darin überein, dass diese keinen Rechtsanspruch auf den eigenständigen Zugang zur BMS haben.
Den Vogel schießt hier allerdings das Bundesland Niederösterreich ab, das alleinstehenden minderjährigen Personen die BMS mit dem Argument verwehrt, dass diesen ohnedies in der Notschlafstelle für wohnungslose Jugendliche die nötige Grundversorgung gewährt wird. Somit hätten sie ja gar keinen Bedarf und damit zu Recht auch keinen Anspruch.
Aus der Praxis der Notschlafstellen für Jugendliche wissen wir, dass die Aufnahme in eine Notschlafstelle keinesfalls die nötige Grundversorgung sicherstellen kann, die für die Eröffnung von individuellen Perspektiven - und zwar in Selbstständigkeit und unabhängig von einem, in vielen dieser Fälle heillos zerrütteten, familiären Hintergrund - unabdingbar ist. Mit dem Zugang zur BMS wären zwar die der Notlage von Jugendlichen in Wohnungsnot zugrundeliegenden Probleme und Bedarfslagen keineswegs abgedeckt, allerdings könnte damit die materielle Grundlage für eine realistische Aussicht auf die Bewältigung von Problemen gewährleistet werden.
In einer aktuellen Presseaussendung macht die BAWO nun die Öffentlichkeit und die veröffentlichte Meinung darauf aufmerksam, dass die Verweigerung eines eigenständigen Antragsrechts auf die Leistungen der bedarfsorientierten Mindestsicherung zum einen eine Verletzung des Anspruchs auf Existenzsicherung und zum anderen mit Blick auf die völlig unterschiedliche Handhabung des Zugangs zur BMS in den Bundesländern in Widerspruch zum Gleichbehandlungsgebot steht, und fordert die Bundesländer zu einer sofortigen Novellierung der BMS auf.
BAWO: Das war die Fachtagung 2012!
190 Weiterbildungshungrige und Vernetzungsinteressierte haben an der Fachtagung "Aus Schnittstellen Nahtstellen machen. Netzwerkarbeit in der Wohnungslosenhilfe" im vergangenen Mai teilgenommen.
Auch in diesem Jahr gibt es auf der BAWO Homepage, neben verschriftlichten Vortrags-, Arbeitskreis- und Vernetzungsunterlagen, die Vorträge & Diskussionen wieder in Form von Audiomitschnitten nachzuhören. Zur Dokumentation
BAWO: BAWO Fachtagung 2013 - Ausblick
Nach der Fachtagung ist vor der Fachtagung! Getreu diesem Motto waren wir nicht untätig und haben bereits den Termin und den Ort für die Fachtagung 2013 festgelegt. Nach Tirol und Niederösterreich kommt die Fachtagung nun wieder einmal nach Oberösterreich und zwar von
15. – 17. Mai 2013 im Bildungshaus Schloss Puchberg in Wels. Homepage BH Schloss Puchberg
Titel und Inhalte stehen noch nicht fest, wir werden uns aber bemühen Euch wieder ein anspruchsvolles Programm zu bieten.
Salzburg: Anstieg von Räumungsklagen und Delogierungen
Die Daten zu den 2011 eingebrachten Räumungsverfahren, den tatsächlich durchgeführten Räumungen im Bundesland Salzburg sowie die Erfahrungen mit der Mindestsicherung, vor allem die Auswirkungen auf die Leistbarkeit von Wohnen und Wohnungssicherung, war für die Fachstelle für Gefährdetenhilfe im Verbund mit der Salzburger Armutskonferenz Anlass an die Öffentlichkeit zu gehen.
Wenn auch die Zahlen in Salzburg noch unter dem Österreichdurchschnitt liegen, so ist die Anzahl der Räumungsklagen im Verhältnis zum Jahr 2010 um 5% gestiegen und die der durchgeführten Delogierungen um 8%. Zum Newsbeitrag
ORF Salzburg Online am 24.05.2012 Salzburger Nachrichten Online
Buchempfehlung: Wien 1, Stubenring 1. Persönliche Erinnerungen von und an österreichische Sozialministerinnen und Sozialminister

In der kürzlich im Sozialministerium präsentierten Publikation "Wien 1, Stubenring 1. Persönliche Erinnerungen von und an österreichische Sozialministerinnen und Sozialminister" wird die Ringvorlesung "Sozialpolitik aus verschiedener Sicht" an der Fachhochschule St. Pölten dokumentiert. Ehemalige sowie ein amtierendes Mitglied der österreichischen Bundesregierung und weitere SozialexpertInnen reflektieren ihre Erfahrungen mit dem Sozialressort. Mit Beiträgen von Erwin Buchinger, Herbert Buchinger, Karl Fakler, Walter Geppert, Sepp Ginner, Ursula Haubner, Herbert Haupt, Lore Hostasch, Franz Hums, Rudolf Hundstorfer, Christoph Lechner, Karl Öllinger, Barbara Rieder, Tom Schmid und Manuela Vollmann.
Wien 1, Stubenring 1., Reihe: Zeitgeschichte, Tom Schmid (Hg.), 2012, 200 Seiten, EUR 29,90. Zu beziehen über den ÖGB-Verlag.
Termine
inter/national
Di, 18. bis Mi, 19. September 2012, Wien
Aviso: 2. Jahrestagung für Migrations- und Integrationsforschung in Österreich
Die Kommission für Migrations- und Integrationsforschung (KMI) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und die Forschungsplattform Migration and Integration Research der Universität Wien veranstalten die 2. Jahrestagung für Migrations- und Integrationsforschung in Österreich. Die Tagung richtet sich an ForscherInnen aus den Geistes- und Sozialwissenschaften, den Rechtswissenschaften, der Medizin und der Psychologie. Das Programm ist zur Zeit in Arbeit. Weitere Informationen hier.
Ort: Österreichische Akademie der Wissenschaften und Universität Wien, Postgasse 7/4/2, 1010 Wien
Mi, 19. bis Fr, 21. September 2012, Weimar
Fachtagung: Arbeitsmarktpolitik - Immer alles neu - Aber unsere Probleme bleiben
Die Arbeitsgemeinschaft Stationäre Einrichtungen und Werkstätten in der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe Deutschland bietet diese Fachtagung speziell für in der WLH beschäftigte ArbeitsanleiterInnen, GruppenleiterInnen, HauswirtschaftsleiterInnen an. Die Veränderungen der deutschen Arbeitsmarktpolitik durch die „Instrumentenreform“ stellen vor neue Herausforderungen: "Angebote müssen in Art und Umfang angepasst werden, manche Angebote fallen weg und neue Angebote müssen aufgebaut werden. Die Arbeitsanleitertagung 2012 möchte hierfür gezielt Hilfestellung anbieten." Anmeldung bis spätestens 17. August per Anmeldeformular. Programm Anmeldung
Ort: Hotel Kaiserin Augusta, Carl-August-Allee 17, 99423 Weimar
Fr, 21. September 2012, 9 bis 18 Uhr, York
AVISO European Research Conference: Access to Housing for Homeless People in Europe
Das FEANTSA European Observatory on Homelessness, die European Network for Housing Research Working Group on Welfare Policy, Homelessness and Social Exclusion und das Centre for Housing Policy der Universität von York laden zur 7. jährlichen 'Research Conference on Homelessness in Europe' unter dem Titel "Access to Housing for Homeless People in Europe". vorläufiges Programm weitere Informationen
Ort: Centre for Housing Policy, University of York, York, Großbritannien
Oberösterreich
Do, 28. Juni 2012, Linz
Aviso: 30 Jahre Frauenhaus Linz
Das Frauenhaus Linz feiert sein 30-jähriges Bestehen mit Fachinputs von Journalistin/Autorin Corinna Milborn sowie Birgitt Haller vom Institut für Konfliktforschung. Anschließend gibt es einen Festakt mit der Filmpremiere von "30 Jahre Linzer Frauenhaus" und Musik der Mary Broadcast Band. Anmeldung bitte an office@frauenhaus-linz.at. Einladung
Ort: Linzer Schloss, Tummelplatz 10, 4010 Linz
Fr, 29. Juni 2012, ab 10 Uhr, Linz
Sozialverein B37: 10-Jahresfeier und Neueröffnung der Tagesstruktur TAGO
TAGO, eine Einrichtung des Sozialvereins B37 für Personen, die in einer Einrichtung des Sozialvereins wohnen oder vom Sozialverein betreut werden, feiert sein 10-jähriges Bestehen und die Neueröffnung der Tagesstruktur mit Werkstätteneinrichtung. Bitte um Anmeldung bei: Sozialverein B37, entweder telefonisch 0732/77 86 82-0, per Fax 0732/77 86 82-39 oder per Mail sozialverein@b37.at. Einladung
Ort: TAGO, Fichtenstraße 4, 4020 Linz
Mo, 30. Juli bis Fr, 3. August 2012, Gmunden
Aviso: 4. Dialogforum zu Migration und Integration
Im Sommer findet das 4. Dialogforum zu den Themen Migration und Integration des Departments Migration und Globalisierung der Donau-Universität Krems statt. Angestrebt wird ein "Dialog zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis", der WissenschaftlerInnen, politische AkteurInnen und PraktikerInnen zusammenführt. Inhaltliche Themen sind: Bildung ohne Grenzen, informelle Arbeit, Gesundheit & Migration, Wohnen & Nachbarschaft sowie die Messbarkeit von Integration. Das Programm ist zur Zeit in Arbeit und wird in Kürze hier abrufbar sein. Flyer
Ort: Seeschloss Orth, Orth 1, 4810 Gmunden
Salzburg
Do, 4. bis Sa, 6. Oktober 2012, Salzburg
Aviso: Pilotseminar - Standards und Kernkompetenzen in der Wohnungslosenhilfe
Erstmals organisiert die Salzburger Helix Akademie ein Pilotseminar zum Thema "Standards und Kernkompetenzen in der Wohnungslosenhilfe". Zielgruppe sind SozialarbeiterInnen mit Praxiserfahrung in der WLH und Personen mit einschlägigen Grundqualifikationen im Sozialbereich (Sozialrecht, Sozialpädagogik etc.). Die Anmeldung ist bis 31. August an Angela Schoibl, angela.schoibl@helixaustria.com möglich. Nähere Details sind in der Einladung, dem Anmeldeformular sowie auf Helix Forschung & Beratung zu finden.
Ort: Kolpinghaus Salzburg, Kolpingstraße 10, 5020 Salzburg
Tirol
Fr, 29. und Sa, 30. Juni 2012
„strassentauglich“ - 20 Jahre Z6-Streetwork Innsbruck
Mit Festakt, Fachtagung und der Ausstellung „strassentauglich“ begeht die aufsuchende Einrichtung für Jugendliche die 20-Jahr-Feier. Fortgesetzt werden die Feierlichkeiten am 30.6. mit Brunch, Stadtrundgang und Straßenfest.
Weitere Details hier. Anmeldung
Ort: Kulturbackstube Bäckerei, Dreiheiligenstraße 21a, 6020 Innsbruck
Wien
Mo, 25. und Di, 26. Juni 2012
Tagung: Wien wird anders - Inklusion und Vielfalt im Sozialraum Wien
Die IVS Wien (Interessensvertretung sozialer Dienstleistungsunternehmen für Menschen mit Behinderung) veranstaltet diese Fachtagung mit dem Ziel konkrete Vorschläge zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung in den Bereichen Arbeit (Tag 1) und Wohnen (Tag 2) zu entwickeln und zu diskutieren. Es geht v. a. um Menschen mit kognitiven und psychischen Beeinträchtigungen und hohem Unterstützungsbedarf. Die sich daraus ergebenden Impulse sollen in konkrete Forderungen an Politik, Sozialpartner und Dienstleister münden.
Programm Anmeldung
Ort: Studio 44, Rennweg 44, 1030 Wien
Mi, 27. Juni 2012, 15 bis 20 Uhr
Sommerfest Haus Siemensstraße
Das Haus Siemensstraße der "wieder wohnen" - Betreute Unterkünfte für wohnungslose Menschen gemeinnützige GmbH lädt auch diese Jahr wieder zum Sommerfest im 21. Wiener Gemeindebezirk. Einladung
Ort: Haus Siemensstraße 109, 1210 Wien
Fr, 29. Juni 2012, 19.30 Uhr
Caritas Wien: 5 Jahre Tanz die Toleranz
100 Menschen unterschiedlichsten Alters und unterschiedlichster Herkunft tanzen im Odeon Theater. Seit der Eröffnung der Wiener Festwochen im Mai 2007 mit über 200 TänzerInnen initiiert die Caritas der Erzdiözese Wien nun bereits zum fünften Mal auf musikalisch-tänzerische Art einen innovativen Weg der sozialen Integration. Anschließend an die Tanzperformance findet im Foyer des Theater Odeon die 5-jährige Jubiläumsfeier statt. Karten zu je 10 Euro können direkt im Theater Odeon telefonisch unter 01/216 51 27 bzw. per Mail buero@odeon-theater.at reserviert werden. Abholung der Karten bis 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn an der Abendkassa (nur Barzahlung!). Einladung weitere Details
Ort: Theater Odeon: Taborstraße 10, 1020 Wien
Di, 3. Juli 2012, ab 18.30 Uhr
Volkshilfe Österreich: 8. Nacht gegen Armut
Die Volkshilfe Österreich veranstaltet ihr jährliches Benefizevent "Nacht gegen Armut" im Rahmen der Spendenkampagne „Armut made in Austria“. Auf dem Programm stehen Auftritte des Opernsängers Markus Werba mit der Pianistin Elena Larina, von Musiker Louie Austen sowie eine Lesung der Schriftstellerin Christine Nöstlinger. Moderation von Chris Lohner. Ab 20.30 Uhr gibt es ein Benefizkonzert im Arkadenhof des Rathauses mit Aloe Blacc, Big John und La Rochelle. Mit dem Reinerlös des Abends werden Menschen in Österreich, die in akuter Armut leben, unterstützt. Weitere Details
Ort: Rathaus Wien, Lichtenfelsgasse 2, 1010 Wien
Do, 19. Juli 2012, 9 Uhr
BAWO Frauenarbeitskreis
Ort: Bitte um telefon. Nachfrage bei Ulrike Knecht unter 01/2144830/24 oder 0699/10986192.



