Ausgabe 02/18 - Juni 2018

Ausgabe 02/18 - Juni 2018

Editorial:  Die geplante Verschärfung bei BMS fördert Anstieg von Obdach- und Wohnungslosigkeit.
FEANTSA: Documentation FEANTSA Policy Conference 2018 - Future Challenges for the Homeless Sector in Europe.
FEANTSA: Vergleichende Studie des European Observatory on Homelessness 2018. Eine Erhebung der Angebote für wohnungslose Menschen in Europa.
Ungarn: Verschärfung der Situation von wohnungslosen Menschen in Ungarn – Kriminalisierung des Nächtigens im öffentlichen Raum. 
BAWO Fachtagung: 2018 unter dem Zeichen Wohnen für alle.
BAWO Fachtagung: Anregungen zum "Auf- und Abdichten".
BAWO Fachtagung: TagungsteilnehmerInnen berichten. Eine Zusammenfassung vom Verein NEUSTART Kärnten.
BAWO Fachtagung: Vernetzung zwischen GBV und BAWO - eine neue Qualität für die Verbindung von Wohnbau und Wohnungslosenhilfe.
BAWO/Österreich: Stellungnahme der BAWO zum Ministervortrag über die Neuregelung der Mindestsicherung.
Wien: Positionspapier: Wohnraum für Asyl- und subsidiär Schutzberechtigte.
Salzburg: Dokumentation Tag der Wohnungsnot 2018 in Salzburg - Wohnen für alle.
Salzburg: Nichts Neues im Salzburger Westen.
Salzburg: Gipfeltreffen in Salzburg - mit Gegenpol.
Salzburg: BMS Neu bedeutet Sozialbau pur.
Oberösterreich: Starthilfe Wohnen: 1 Million Euro vergeben. Erfolgreiches Projekt soll nun landesweit umgesetzt werden.
Oberösterreich: Wohnungsagentur Vöckla-Ager. 50 Wohnungen vermittelt.
Tirol: Kommentar zu Abschaffung der Mindestsicherung und anderen erschreckenden gesellschaftspolitischen Entwicklungen. Gerecht ist was Elend schafft?
Vorarlberg: Aktionswoche "Wohnungslosigkeit bekämpfen und nicht verschärfen"!
Termine: Termine
Information zur Europäischen Datenschutzverordnung (EU-DGSVO).

Editorial: Die geplante Verschärfung bei BMS fördert Anstieg von Obdach- und Wohnungslosigkeit.

Gemeinsam mit anderen Netzwerken kritisiert die BAWO Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe die Verschärfung der Bedarfsorientierten Mindestsicherung (BMS) und fordert eine übergreifende, vernetzte Strategie, um für alle Menschen in Österreich adäquates Wohnen zu ermöglichen. 
Wohnen ist für eine immer  größer werdende Bevölkerungsgruppe nicht leistbar. BezieherInnen der BMS haben es besonders schwer. Eine weitere Verschärfung fördert Ausschlüsse und eine Zunahme von Obdach- bzw. Wohnungslosigkeit, betonte die BAWO in ihrer letzten Presseaussendung. Es braucht Maßnahmen für existenzsichernde Einkommen – statt Falschinformationen rund um die BMS, wie SOS Mitmensch (siehe Beitrag BMS im newsletter) kürzlich aufgezeigt hat. 
Wir stellen zum wiederholten Mal mit Besorgnis fest, dass die Wohnsituation in Österreich bereits jetzt für eine zunehmend große Bevölkerungsgruppe äußerst prekär ist. 

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Erholsamen Sommer wünscht
Elisabeth Hammer
BAWO Obfrau      

FEANTSA: Documentation FEANTSA Policy Conference 2018 - Future Challenges for the Homeless Sector in Europe.

Von 14.Juni bis 15.Juni 2018 hat in Berlin die diesjährige FEANTSA Policy Conference unter reger Teilnahme ihrer Mitglieder stattgefunden.
Zum Programm (Deutsch)
Zur Tagungsdokumentation (Englisch)

Twittermeldung Elisabeth Hammer (@EHam_neunerhaus) vom 15. Juni 2018

FEANTSA: Vergleichende Studie des European Observatory on Homelessness 2018. Eine Erhebung der Angebote für wohnungslose Menschen in Europa.

Das European Observatory on Homelessness (EOH) der FEANTSA führt alljährlich ein Forschungsprojekt durch, um Entwicklungen im Feld der Wohnungslosigkeit und der Wohnungslosenhilfe in möglichst vielen Ländern Europas zu vergleichen.

In Österreich fokussiert das diesjährige Forschungsvorhaben auf Angebotsformen und Leistungen für wohnungslose Menschen, die in drei, jeweils unterschiedlich großen, Städten erbracht werden. Auf Basis der EOH-Kriterien nehmen Wien, Klagenfurt und Bludenz an der Studie teil. Zugleich richtet sich ein Teil des Fragebogens, städteübergreifend, auf allgemeine Strukturen und Entwicklungen der Angebote der Wohnungslosenhilfe in Österreich. Zur Erarbeitung dieser übergreifenden Fragen ist die BAWO in Arbeitsgruppen eingebunden.
Zum ganzen Beitrag

Ungarn: Verschärfung der Situation von wohnungslosen Menschen in Ungarn – Kriminalisierung des Nächtigens im öffentlichen Raum.

Das ungarische Parlament hat ein Gesetz beschlossen, mit dem Obdachlose kriminalisiert werden. Obdachlosen ist es künftig verboten, sich an öffentlichen Orten aufzuhalten oder niederzulassen. Landesweit.
Das Gesetz wurde mit 160 Ja-Stimmen zu 18 Nein-Stimmen im Rahmen des sogenannten "STOP-Soros-Pakets" beschlossen.

Siehe auch die Presseinformation vom UN Human Rights Office of the High Commissioner Hungary: UN expert expresses outrage at attempt to criminalise homelessness

BAWO Fachtagung: 2018 unter dem Zeichen Wohnen für alle.

Mit dem Titel „Wohnen für alle“ betonte die BAWO einmal mehr, dass jede und jeder wohnen kann, wobei neben dem Zugang zu adäquatem Wohnraum bei Bedarf ausreichend und qualitativ hochwertige Unterstützung zur Verfügung stehen muss.

Rund 280 Personen haben an der Fachtagung 2018 im Congress Center in Villach teilgenommen, davon über 60 Teilnehmende aus 16 verschiedenen Einrichtungen und Institutionen aus Kärnten. Gut vertreten auch, insbesondere am zweiten und dritten Tag, Studierende und Lehrende der Fachhochschule Kärnten sowie MitarbeiterInnen aus der Verwaltung und VertreterInnen aus der Politik.

Das Zusammenwirken von Wohn- und Sozialpolitik verbessern! Zugang zu leistbarem Wohnraum mit mobiler Unterstützung ist notwendig! Das sind nur zwei der Ergebnisse aus Plenar- und Publikumsdiskussionen, die als Vorgaben aus der Tagung für die konkrete Arbeit der BAWO in 2018 mitgenommen werden konnten.
Einen ausführlichen fachlichen Bericht über die Tagung haben Elisabeth Hammer und Roswitha Harner für den Rundbrief der Sozialplattform OÖ zusammengestellt.  Zum Bericht.

Die Dokumentation der Arbeitskreise und Vernetzungen sowie der Vorträge finden Sie hier auf der BAWO Homepage.

BAWO Fachtagung: Anregungen zum "Auf- und Abdichten"

Wie oft stehen wir vor nackten Tatsachen, die uns zutiefst zuwider sind und ärgern. Und wie oft hilft unser ohnmächtiger Zorn keinen Millimeter weiter. Für die eigene Psychohygiene und auch für die Akzeptanz von Systemkritik ist manchmal hilfreich, sich mit etwas Humor über diese Situationen und Bedingungen zu äußern.
Wie schön, dass es dafür die Lyrik gibt, denn in Gedichten verpackt lassen sich viele Wahrheiten leichter transportieren als in schlichter Prosa. Zu diesem Zweck gab es bei der BAWO Fachtagung einen speziellen Workshop "Auf und Abdichten": Daraus entstanden einige durchaus beachtliche Gedichte, die hiermit der TeilnehmerInnenschar präsentiert werden.
Zum Lyrikteil.

BAWO Fachtagung: TagungsteilnehmerInnen berichten. Eine Zusammenfassung vom Verein NEUSTART Kärnten.

Ein nicht geringer Teil der KlientInnen von NEUSTART ist davon bedroht, sich ihren Wohnraum nicht mehr leisten zu können oder gar nicht erst schaffen zu können und stellt damit die MitarbeiterInnen in der Straffälligen - Hilfe täglich vor eine große Herausforderung. Denn mit einem Menschen an seinen problematischen Verhaltensweisen, an seiner Straffälligkeit, zu arbeiten, ohne dass die Person wohnversorgt ist, ist denkbar kaum möglich, da das Bedürfnis der sozialen Absicherung bei fast allen Menschen an erster Stelle steht und eine Grundvoraussetzung für eine Weiterentwicklung ist. 
Mitarbeiter vom Verein NEUSTART Kärnten haben an der Fachtagung in Villach teilgenommen und in einem Bericht wichtige Aspekte für die soziale Arbeit zusammengefasst.
Weiter zu ihrem Bericht.

BAWO Fachtagung: Vernetzung zwischen GBV und BAWO - eine neue Qualität für die Verbindung von Wohnbau und Wohnungslosenhilfe.

„Wie können wir die Verbindung zwischen Wohnbau und Wohnungslosenhilfe jetzt verbessern?“. So lautete die herausfordernde, aber enorm wichtige Frage bei der Fischbowl-Runde im Rahmen der BAWO-Fachtagung, die ich auf Einladung der BAWO als Vertreterin des GBV (Österreichischer Verband Gemeinnütziger Bauvereinigungen) zusammen mit Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Disziplinen diskutieren durfte.

Einig waren sich wohl alle, dass die intensivere Vernetzung der Akteure einen wesentlichen Schritt darstellt. Es gibt bereits eine Fülle an erfolgreichen Kooperationsprojekten zwischen Gemeinnützigen und der Wohnungslosenhilfe, sei es in der Wohnungssicherung (Delogierungsprävention) oder der Re-Integration (z.B. Housing first), deren Verbreitung Mut machen könne für neue Projekte. Aus wohnungswirtschaftlicher Sicht ist die hohe und weiter steigende Bedeutung von besonders preisgünstigen GBV-Mietwohnungen (annähernd) ohne Finanzierungsbeitrag für junge und einkommensschwache Haushalte zu betonen. Gleichzeitig gilt es aber auch, die räumliche Konzentration armutsgefährdeter Menschen hintanzuhalten, einerseits, um Stigmatisierungseffekte zu vermeiden und andererseits, um das Kostendeckungs-Gleichgewicht der gemeinnützigen Wohnungswirtschaft nachhaltig zu sichern.
Zum ganzen Beitrag

Siehe auch den Artikel von Gerlinde Gutheil-Knopp-Kirchwald über leistbares Wohnen, die BAWO Fachtagung und Vernetzung in der Verbandszeitung GBV aktuell

BAWO/Österreich: Stellungnahme der BAWO zum Ministervortrag über die Neuregelung der Mindestsicherung.

Das Bundeskanzleramt hat den Ministervortrag zur Mindestsicherung Neu veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass der Bund seine Rahmengesetzgebungskompetenz gemäß Artikel 12 Bundesverfassung wahrnehmen und für die Bundesländer ein Grundsatzgesetz vorgeben möchte, um für die im Jahr 2016 ausgelaufene Art.15a-Vereinbarung zur Bedarfsorientierten Mindestsicherung Ersatz zu schaffen.

Als Motive für dieses Unternehmen werden die gestiegene Anzahl der MindestsicherungsbezieherInnen, die gestiegene Arbeitslosigkeit und die steigende Zuwanderung in den österreichischen Sozialstaat genannt. Der Ressourceneinsatz der Solidargemeinschaft soll dadurch „optimiert“ werden.
Weiterlesen in der Stellungnahme

Die BAWO stellt zum wiederholten Mal mit Besorgnis fest, dass die Wohnsituation in Österreich bereits jetzt für eine zunehmend große Bevölkerungsgruppe äußerst prekär ist. Im Rahmen einer Presseaussendung hat die BAWO das Thema Mindestsicherung und Verschärfung der Wohnungsnot wieder öffentlich gemacht. Zur BAWO Presseaussendung am 14.06.2018
Siehe außerdem die Informationen der Armutskonferenz und SOS Mitmensch: Bundesregierung manipuliert Öffentlichkeit mit Zahlen

Wien: Positionspapier: Wohnraum für Asyl- und subsidiär Schutzberechtigte.

Die FAIR-PLAY-TEAMs von JUVIVO haben immer wieder mit Familien in prekären Wohnsituationen zu tun.  In diesem Kontext wahrgenommene Schwierigkeiten, die in Bezug auf Wohnraum für Asyl- und subsidär Schutzberechtigte bestehen, stellt der Verein nun in einem Positionspapier zur Verfügung.

JUVIVO möchte darauf hinweisen, welchen besonderen Herausforderungen Menschen mit Fluchtgeschichte gegenüber stehen, dass fehlende sozialstaatliche Angebote und die aktuelle Situation am privaten Wohnungsmarkt dazu führen, dass junge Menschen in unklaren Wohnverhältnissen landen, die nicht selten von Ausbeutung geprägt sind und dass Gemeindewohnungen aufgrund der derzeitigen Gesetzeslage keine Alternative darstellen.
Zum JUVIVO Positionspapier

Salzburg: Dokumentation Tag der Wohnungsnot 2018 in Salzburg - Wohnen für alle.

Der Tag der Wohnungsnot am 04.04.2018 war ein Aktionstag anlässlich der Präsentation der Ergebnisse der Wohnbedarfserhebung 2017. Stattgefunden haben eine Pressekonferenz, ein wohnpolitisches Seminar in breiter Vernetzung und ein Tag der offenen Tür. Im Rahmen der Veranstaltung des Forum Wohnungslosenhilfe Salzburg haben sich VertreterInnen der Politik, der Wohnungs- und der Sozialwirtschaft über Wohnpolitik und leistbares Wohnen ausgetauscht. 

Mehr im Bericht des Forums Wohnungslosenhilfe
Dokumentation der Wohnungslosenerhebung 2017

Salzburg: Nichts Neues im Salzburger Westen.

Du sollst den Tag nicht vor dem Abend loben, oder: Wart doch mal ab, bis das Ergebnis vorliegt! So die reflexhafte Kritik von einzelnen Polit-VertreterInnen aus Salzburg auf die Befürchtung von Heinz Schoibl über mögliche Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen im Bundesland Salzburg. Nun liegen die Details des ausverhandelten Koalitionsvertrags zwischen ÖVP, NEOS und GRÜNEN vor, die von Heinz Schoibl nun punktuell kommentiert werden.
Weiter zum Beitrag.

Salzburg: Gipfeltreffen in Salzburg - mit Gegenpol.

Am 20. September findet ein Gipfeltreffen europäischer StaatschefInnen in Salzburg statt. Die ÖVP-FPÖ-Regierung stellt diesen Gipfel unter die Leitsätze ihrer Politik der „inneren Sicherheit“ und der „Bekämpfung der illegalen Migration“. Im Vordergrund stehen die geplante Abschottung Europas gegenüber unerwünschten Menschen und die Verschärfung von sozialer Kontrolle und Disziplinierung. Die Plattform „Solidarisches Salzburg“ plant aus diesem Anlass für die Woche vom 13.-20.9.2018 einen Alternativgipfel in Salzburg und will einen diskursiven und aktiven Gegenpol zu diesem sicherheits- & Grenzen-dicht-fokussierten Gipfel der EU-ChefInnen realisieren.

Auch das Forum Wohnungslosenhilfe wird sich – in Kooperation mit Arbeit_plus – daran beteiligen und bereitet einen Nachmittag zum Thema „EU-pillars of social rights“ vor. Näheres dazu hier.

Salzburg: BMS Neu bedeutet Sozialbau pur.

Wenn die BMS-Reform so durchgeführt wird, wie aktuell von der Regierung geplant und für 2019 angekündigt, ergeben sich auch für die Salzburger Haushalte massive Kürzungen.
Der Beitrag widmet sich der Frage, wie die neue Salzburger Landesregierung darauf zu reagieren gedenkt.

Zum ganzen Beitrag

In Salzburg macht inzwischen die Plattform Solidarisches Salzburg mobil und hat erste Aktionen eingeleitet, um Gegenöffentlichkeit zu den Regierungsvorhaben zu gewährleisten. Dazu ist nun auch ein Flugblatt entstanden, in dem einzelne Beispiele aus der Beratungspraxis deutlich machen sollen, was es mit diesen Plänen auf sich hat und welche Konsequenzen viele Menschen zu vergegenwärtigen haben. 

Oberösterreich: Starthilfe Wohnen: 1 Million Euro vergeben. Erfolgreiches Projekt soll nun landesweit umgesetzt werden.

Es war ein Experiment, das im Herbst 2010 in der Region Vöcklabruck-Gmunden gestartet wurde: Starthilfe Wohnen sollte von Armut betroffene Menschen beim Wohnungseinstieg finanziell unterstützen. Nicht durch direkte Zuschüsse, sondern durch rückzahlbare, zinsenlose Unterstützungen. 

Das Konzept überzeugte auch die Jury von „Ideen gegen Armut“ und Starthilfe Wohnen gewann den Innovationspreis und damit 40.500 Euro. Seither wurde über eine Million Euro an Unterstützungen vergeben. 1800 Menschen in den Bezirken Gmunden und Vöcklabruck (700 Haushalte) haben davon profitiert. Die Ausfallsquote bei den Rückzahlungen liegt mit rund 5 Prozent niedriger als erwartet. 
Weiter zum ganzen Beitrag

Oberösterreich: Wohnungsagentur Vöckla-Ager. 50 Wohnungen vermittelt.

Seit gut einem halben Jahr ist die Wohnungsagentur Vöckla-Ager, ein Projekt des Vereines Sozialzentrum, aktiv – Zeit für eine Bilanz.
50 Wohnungen konnten an armutsgefährdete Personen, die von einer Sozialeinrichtung begleitet werden, vermittelt werden. Es gibt eine Zusammenarbeit mit 23 privaten und gewerblichen Vermietern und Kooperationsvereinbarungen mit sechs Sozialeinrichtungen.
Durch das Unterstützungsangebot der Wohnungsagentur soll es gelingen, Leerstand zu aktivieren und auch zukünftig 50 leistbare Wohnungen pro Jahr zur Verfügung zu stellen. 

Mehr in der Presseaussendung
Weitere Infos: http://www.wohnungsagentur.at

Tirol: Kommentar zu Abschaffung der Mindestsicherung und anderen erschreckenden gesellschaftspolitischen Entwicklungen. Gerecht ist was Elend schafft?

Gerecht ist, was Elend schafft, so lässt sich die Programmatik der neuen Bundesregierung zusammenfassen. 
Wenn man Menschen in finanziellen Notlagen die Mindestsicherung kürzt, wird Wohnen nicht bezahlbarer, die Arbeitsbedingungen, Ausbildungsperspektiven oder die ärztliche Versorgung nicht besser. Niemand wird deswegen mehr verdienen oder im Alter besser abgesichert sein. Wenn die Kürzung der Mindestsicherung die Lösung ist, was war dann noch mal das Problem?
Mehr dazu im Beitrag.

SPAK Tirol bezieht Stellung gegen die von der Regierung beschlossenen Kürzungen der Fördermittel im Bereich der aktiven Arbeitsmarktpolitik. 
Weiter zur Presseaussendung SPAK.

SPAK Tirol bezieht Position zum geplanten BMS Grundsatzgsetz: Die Bundesregierung schreibt Ländern menschenunwürdige Regelungen vor. Die Tiroler Landesregierung ist herausgefordert.
Weiterlesen Presseaussendung SPAK.

Vorarlberg: Aktionswoche "Wohnungslosigkeit bekämpfen und nicht verschärfen"!

Die ARGE Wohnungslosenhilfe - eine Arbeitsgemeinschaft der Vorarlberger Wohnungslosenhilfe - kritisiert die Pläne der Bundesregierung für eine erneute Kürzung der Mindestsicherung auf das Schärfste und ruft eine Aktionswoche Mindestsicherung aus. Nach einer Auftaktpressekonferenz  (am 15. Juni 2018) werden MitarbeiterInnen der Vorarlberger Wohnungslosenhilfseinrichtungen auf drei verschiedene Wochenmärkte in Dornbirn, Bregenz und Feldkirch gehen, um mit der Bevölkerung über die Folgen der geplanten Kürzungen zu sprechen. Mit im Gepäck sind fünf lebensgroße Pappfiguren, die als anonymisierte Symbolbilder reale Fallbeispiele aus der Praxis der Beratungsstellen darstellen.
Zum Abschluss der Aktionswoche wird die ARGE Wohnungslosenhilfe an der Demo „Für ein gutes Leben für Alle“ der Vorarlberger Plattform für Menschenrechte teilnehmen.
Mehr Informationen in der Presseaussendung „Wohnungslosigkeit bekämpfen und nicht verschärfen!“.

Termine

                                                   Intern-/national

Do, 13. September 2018, 08.45 Uhr bis 16.15 Uhr
Fachtagung "Falsches Wohnen in der offenen Gesellschaft?"
Die Fachtagung diskutiert falsches Wohnen in zentralen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit: Wo liegen die Grenzen des Wohnens in der offenen Gesellschaft? Welche Formen des falschen Wohnens entwickeln sich zu gesellschaftlichen Konflikten? Wie kann Sozialplanung und Sozialpolitik bei der Entstehung und (Um)Nutzung von Wohnraum intervenieren?
Die Tagung richtet sich an alle, die mit der Entwicklung, Planung und Gestaltung von Wohnen zu tun haben.
Informationen und Anmeldung
Ort: Hochschule für Soziale Arbeit FHNW, Von Roll-Strasse 10, Olten, CH

Mo, 17. September bis Di, 18. September
AVISO Fachtagung Delogierungsprävention
Ort: Salzburg

Fr, 21. September 2018
European Research Conference on SOCIAL AND ECONOMIC INTEGRATION OF HOMELESS PEOPLE
FEANTSA’s European Observatory on Homelessness, the Metropolitan Research Institute Budapest and Shelter Foundation Budapest are announcing the 13th Annual European Research Conference on Homelessness in Budapest entitled Social and Economic Integration of Homeless People.
The purpose of this research conference is to explore evidence on levels of and opportunities for social and economic integration of homelesspeople in Europe and elsewhere. The conference invites presentations on policies and practices in relation to social integration and labour market participation of homelesspeople across Europe.
Venue: Central European University, 10151 Budapest, Nádor street 15

Sa, 29. September bis 30. September 2018 
AVISO Konferenz Figurationen der Wohnungsnot Kontinuität und Wandel sozialer Praktiken, Sinnzusammenhänge und Strukturen
Um die pluralen Lebenswelten von Menschen ohne eigene Wohnung zu verstehen, möchte die Sekion Sozialwissenschaften an der TH Nürnberg Georg Simon Ohm, mit der Konferenz den Blick auf die jeweiligen Figurationen der Wohnungsnot lenken.
Ort: Technische Hochschule Nürnberg

Mo, 20. Mai 2019 bis Mi, 22. Mai 2019
AVISO BAWO Fachtagung 2019
Ort: Haus der Begegenung, Innsbruck


                                                        Wien                                                   

Di, 19. Juni 2018, ab 18.00 Uhr
Marie's Stammtisch
Der Wiener Frauenarbeitskreis der BAWO lädt ein zu einem Abend voller Frauenpower, Austausch, Networking, Wiedertreffen und Kennenlernen, interessanter und anregender Gespräche und nicht zuletzt um Spaß von Kolleginnen aus der Wohnungslosenhilfe und anderen sozialen Bereichen.  Einladung
Ort: Tunnel, Florianigasse 39, 1080 Wien

Mo, 10. September 2018, 14.00 Uhr bis 16.30 Uhr
Bawo Forum
Ort: Neustart, Castelligasse 17, 1050 Wien

Mo, 15. Oktober 2018, 14.00 Uhr bis 16.30 Uhr
Bawo Forum
Ort: Neustart, Castelligasse 17, 1050 Wien

Di, 16. Oktober 2018, ab 18.00 Uhr
Marie's Stammtisch
Ort: Tunnel, Florianigasse 39, 1080 Wien 

Di, 04.Dezember 2018 bis Mi, 05.Dezember 2018
AVISO Internationale Konferenz„Housing for All. Affordable Housing in Growing Cities in Europe“
Welche rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen braucht es in Europa, damit wieder stärker in leistbares Wohnen investiert wird? Welchen Mehrwert schafft der soziale Wohnbau für Europas Städte und die Wirtschaft?
Vertreterinnen der EU-Institutionen, PolitikerInnen aus verschiedenen europäischen Städten, Wohnbau-ExpertInnen, Wohnungsunternehmen, MietervertreterInnen und WissenschafterInnen werden diese Fragen umfassend diskutieren. Die Ergebnisse der Städtepartnerschaft für leistbares Wohnen der städtischen Agenda der Europäischen Union werden präsentiert. Die Stadt Wien bietet Exkursionen an, um das Modell des sozialen Wohnbaus in Wien zu präsentieren. 
Ort: Wiener Wohnen , Rosa-Fischer-Gasse 2 , 1030 Wien


                                                   Oberösterreich

Do, 14. März 2019
AVISO Fachtagung Der normierte Klient. Oder wie funktioniert professionielle Unterstützung in der Wohnungslosenhilfe
Ort: Fachhochschule Linz

                                                        Tirol

Mo, 20.Mai 2019 bis Mi, 22. Mai 2019
Aviso BAWO Fachtagung 2019                                                                            

Information zur Europäischen Datenschutzverordnung (EU-DGSVO)

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