Ausgabe 03/18 - Oktober 2018

Ausgabe 03/18 - Oktober 2018

Editorial: Neue Ideen für mehr leistbaren Wohnraum.

Im Austausch mit AkteurInnen aus Wohnbau, Wissenschaft, Verwaltung, Politik und Sozialer Arbeit hat sich die BAWO im vergangenen Jahr intensiv mit Strategien und Maßnahmen für leistbares Wohnen auseinander gesetzt. Mit dem Positionspapier „Wohnen für Alle. Leistbar. Dauerhaft. Inklusiv.“ wurde eine Grundlage geschaffen, die es der BAWO ermöglicht, sich konstruktiv und anwaltschaftlich in politische Diskurse und Prozesse einzubringen. Ein Beispiel ist die Wiener Bauordnungsnovelle, die von vielen ExpertInnen als Durchbruch gehandelt wird. Die Widmungskategorie „geförderter Wohnbau“ klingt nach einem vielversprechenden Beitrag, das Angebot an leistbarem Wohnraum künftig zu erweitern. Hier eröffnen sich auch Möglichkeitsräume für die Wohnungslosenhilfe, welche die BAWO für politisches Lobbying nutzen wird.

Zum Editorial.

Elisabeth Hammer
BAWO Obfrau 

FEANTSA: Documentation available: Review European Research Conference on Homelessness 2018.

The 13th Research Conference, ran by FEANTSA’s research body The European Observatory on Homelessness, took place on the 21st of September in the Central European University in Budapest, Hungary. The conference welcomed close to 200 participants from across Europe and beyond, with seminars on a vast range of topics, from women’s homelessness, health and homelessness, to the economic integration of migrants. 
There were invited presentations on policies and practices in relation to social integration and labour market participation of homeless people across Europe. And similarly to previous years, the conference included open sessions on the broad theme of ‘homelessness and housing exclusion’ from across Europe and elsewhere. 

Conference review, slides and abstracts.

Next FEANTSA event, FEANTSA Study Session, Budapest, 19 -23 November 2018 see Homeless Rights are Social Rights.

BAWO: Leistbares Wohnen - eine Baustelle an vielen Adressen.

Dass die angemessene Versorgung mit Wohnraum keine Selbstverständlichkeit ist, wird zunehmend von unterschiedlichen Seiten thematisiert. Was ist die Ausgangslage und welche Konsequenzen und Anknüpfungspunkte gibt es für die Wohnungslosenhilfe? Und was sind die Pläne der BAWO dazu?

Ende Juni 2018 bereits wurde der Austausch der BAWO mit ExpertInnen zum Thema sozialer Wohnbau und Wohnungslosigkeit im Rahmen eines Workshops unter dem Titel „Neue Wege in den sozialen Wohnbau“ fortgeführt – und ein weiteres Segment für die Zusammenarbeit und die Konkretisierung einzelner Strategien und Maßnahmen mit Bezug zum sozialen Wohnbau hinzugefügt.

Anfang November startet die BAWO ein weiteres Projekt "Leistbares Wohnen für alle".

Mehr im ganzen Beitrag.

BAWO: Verleihung der "Goldmarie" in Linz an das Projekt ARGE SIE.

Der Wiener Frauenarbeitskreis der BAWO verleiht seit 2012 den Preis der Goldmarie. Dieser Preis wurde von den Teilnehmerinnen des Arbeitskreises ins Leben gerufen, um die Wichtigkeit frauenspezifischer Themen in der Wohnungslosenhilfe hervorzuheben. Es soll damit gleichzeitig der langjährige Einsatz von Personen oder auch Einrichtungen für wohnungslose und verdeckt wohnungslos lebende Frauen gewürdigt werden. 

Am 10. Oktober 2018 wurde die Goldmarie von VertreterInnen des Wiener Frauenarbeitskreises nunmehr zum sechsten Mal verliehen: Der Preis geht an das Projekt ARGE SIE in Linz, Oberösterreich. Die Goldmarie wurde von DSP Lydia Wizany, Psychosoziale Beraterin, stellvertretend für das gesamte Projektteam, entgegen genommen. 

Zum ganzen Beitrag.
Mehr zum Projekt ARGE SIE unter www.arge-obdachlose.at.

BAWO: Aus dem Tagebuch der "Marie".

Unter dem Titel „Maries Tagebuch“ wird anhand von Erlebnissen einer gedachten Marie auf Frauenproblematiken in der Wohnungslosenhilfe eingegangen. Diese Form der Darstellung soll Einblicke in die Diskussionsthemen des Wiener Frauenarbeitskreises der BAWO ermöglichen.

Es sollen weitere Tagebucheinträge der Marie erscheinen. Die fiktiven Erzählungen, in denen viele unterschiedliche "Maries" zusammenkommen, beruhen auf wahren Begebenheiten. Sie sollen als Anregung dienen, die vorhandenen gesellschaftlichen Strukturen und mögliche Hindernisse bei der Bewältigung von Wohnungslosigkeit aus Frauenperspektive zu betrachten.

Zum Tagebucheintrag der Marie.

Österreich: "Zu Ende gedacht": Anmerkungen zur rechtsgewendeten „Aufbruchspolitik“ von Türkis-Blau.

Am 18.12.2017 wurde in Österreich eine Koalitionsregierung aus zwei Parteien angelobt, welche sich im Wahlkampf mit Ankündigungen zu einer restriktiven Neuausrichtung wichtiger Politikfelder überboten hatten. Besonders auffällig waren diesbezüglich Forderungen zur Einschränkung von Migration und Integration sowie Warnungen vor illegaler Immigration sowie vor einer unkontrollierten Zuwanderung ins Sozialsystem.
Das Wahlkampfgetöse wurde überlagert von Forderungen, die Migration zu kontrollieren, einzudämmen bzw. zu verhindern und mit Verweis auf die vollzogene „Schließung der Balkanroute“ untermalt. MigrantInnen wurden in Wahlkampfauftritten, Interviews sowie Plakatserien zu den Schuldigen für eine proklamierte Staatskrise hochstilisiert, Fakten und konkrete Erfahrungswerte schlicht unter den Teppich gekehrt. Mit anderen Worten sollte dafür gesorgt werden, dass insbesondere jenen AusländerInnen, die erst wenig bis nichts in das österreichische Sozialsystem eingezahlt hätten, der Zugang zu (Sozial-)Leistungen gestrichen werden sollte. Was in diesem Beitrag skizziert wird, wird nun bittere Realität.

Sozialpolitik wird neu gedacht: Weiterlesen im ganzen Essay.

Österreich: "Prävention ist der Schlüssel" - Bericht aus Salzburg von der Fachtagung Delogierungsprävention 2018.

Von 17.9.-18.9. 2018 fand in diesem Jahr die Fachtagung Delogierungsprävention im Kolpinghaus in Salzburg statt. Insgesamt waren ca. 40 TeilnehmerInnen aus ganz Österreich anwesend.
Die Tagung wurde vom Landeshauptmann Stellvertreter und Landesrat für Soziales Heinrich Schellhorn eröffnet, der in seinen Eröffnungsworten auf die Bedeutung des Themas Wohnen hinwies und die aktuelle Situation in Salzburg und die Bedarfsorientierte Mindestsicherung ansprach. Thematisch ging es im Programm um Mietrecht, Schulden, Psychisch- oder Suchtkranke Menschen, Erwachsenenschutz und darum einen Blick über die Grenze nach Bayern zu machen. 

Weiter im ganzen Tagungsbericht.
Tagungsdokumente und Handouts: Thesenpapier FEWS, Präsentation Neues Erwachsenenschutzrecht, Präsentation SchuldenFrei, Fachstellen Bayern.

Die nächste Fachtagung Delogierungsprävention wird in Wien stattfinden. Voraussichtlicher Termin ist der 16. bis 17. September 2019.

Wien: Zertifikats-Kurs Peers der Wiener Wohnungslosenhilfe. Aus Erfahrung lernen und anderen helfen.

Peer-Support („Unterstützung durch Gleiche“) meint: „Menschen, die mit besonderen Lebenslagen konfrontiert waren, sie durchlebt, durchlitten und bewältigt haben, bieten Menschen in ähnlichen Situationen hilfreiche Unterstützung. Im Vordergrund der Unterstützung steht, statt der Anwendung professioneller Methoden, der gemeinsame Erfahrungshintergrund von Hilfesuchenden und UnterstützerInnen“.  Peer-Support ermöglicht Betroffenen, direkt teilzuhaben, Selbstwirksamkeit zu erleben und Lebensereignisse als Kompetenz zu nützen. 
Mit diesem Leitgedanken fand von Oktober 2017 bis Juni 2018 die Entwicklung des Lehrplans für den ersten einrichtungsübergreifenden Zertifikats-Kurs für Peers der Wohnungslosenhilfe statt.

Zum ganzen Beitrag.

Aktuell beginnt die Phase der Umsetzung: InteressentInnen aus den verschiedensten Einrichtungen der Wiener Wohnungslosenhilfe, die von Wohnungslosigkeit betroffen sind oder waren, können sich bis 18.11.2018 unter www.neunerhaus.at/peers zum Zertifikats-Kurs Peers der Wohnungslosenhilfe anmelden. Der genaue Bewerbungsverlauf ist auf der Website nachzulesen. 

Wien: 40 Freiwillige für Caritas Kältetelefon gesucht

In einem Monat startet die Winterhilfe der Caritas und auch das Caritas Kältetelefon wird dann wieder sieben Tage die Woche im Einsatz sein. Das Ziel ist: Auch in diesem Jahr soll kein Mensch auf der Straße erfrieren müssen. Dringend werden, neben Spenden, rund 40 freiwillige TelefonistInnen gesucht.
Um die Anrufe am Kältetelefon bearbeiten zu können, sucht die Caritas derzeit noch 40 Freiwillige, die ab November einmal in der Woche einige Stunden am Telefon aushelfen können. Gesucht werden Männer und Frauen, die Anfragen von PassantInnen per Telefon und Mail entgegennehmen und dokumentieren. Interessierte können zu den Caritas Infoabenden kommen und mehr über die freiwillige Arbeit am Kältetelefon erfahren. Eine Einschulung in Datenbank, Telefonanlage und Gesprächsführung bereitet die Freiwilligen auf ihren Einsatz vor.

Infos unter www.gruft.at.

Salzburg: Das war der Alternativgipfel - For a better future for all.

Solidarisches Salzburg, ein informeller Zusammenschluss aus mehr als 35 Organisationen und vielen engagierten Einzelpersonen hat das medial hochgepushte Event des Ratsgipfels der EU-StaatschefInnen und die höchst problematische Themenvorgabe durch Bundeskanzler Sebastian Kurz zum Anlass genommen, in einem Alternativgipfel jene Themen und Inhalte zu bearbeiten, welche die Menschen in diesem Land und in Europa tatsächlich bewegen.

Als Ergebnis kann festgehalten werden, dass in der Woche vor dem Gipfel, der am 20. September im Mozarteum Salzburg abgehalten wurde, insgesamt 18 Veranstaltungen (Diskussionen und Interviews, Vorträge und Workshops, World Café etc.) stattgefunden haben, an denen mehr als 800 Menschen teilgenommen haben. Auch der anschließende „walk of responsibility“ konnte mit mehr als 600 TeilnehmerInnen ein eindrückliches Statement der Solidarität mit den Opfern einer menschenfeindlichen Politik der Migrationsabwehr und Schließung von Grenzen setzen. An der abschließenden Groß-Demonstration am 20.9. nahmen – für Salzburger Verhältnisse erstaunliche – 1.500 Menschen teil.

Programm Solidarisches Salzburg: A better future for all.
Mehr zu Solidarisches Salzburg.

Salzburg: EU-Säule sozialer Rechte - Veranstaltung im Rahmen des Alternativgipfels am 14.9. in Salzburg.

Die von Arbeit plus, Lebenshilfe und Forum Wohnungslosenhilfe geplante und organisierte Veranstaltung widmete sich der im November 2017 verlautbarten EU-Säule sozialer Rechte. Unterstützt von Joe Weidenholzer, Michel Reimon (beide Mandatare im EU-Parlament) und Freek Spinnewijn (FEANTSA) wurden – in Abgrenzung zu den Inhalten des Ratstreffens am 20.9.2018 – Themen und Fragestellungen aufbereitet, die für die Weiterentwicklung der EU als Sozialunion essentiell sind. Das betrifft vor allem den schlampigen Umgang Österreichs mit sozialen Grundrechten. So hat Österreich zwar die Europäische-Sozial-Charta ratifiziert, zwei höchst wichtige Paragrafen (§30 und §31) jedoch dezidiert ausgeklammert. In Österreich gilt mithin kein Recht auf Schutz vor Armut, Ausgrenzung und Wohnungslosigkeit, sowie kein Recht auf Wohnen. Diese für viele Menschen existentiellen Anliegen sind weder auf nationaler noch auf EU-Ebene auf der Tagesordnung, auch wenn aktuell von der EU vollmundig die "Pillar of Social Rights" verabschiedet wurde. 

Siehe auch Veranstaltungsprogramm.

Salzburg: Kommunale Wohnpolitik am Beispiel Salzburg. Ein Diskussionsbeitrag.

Im Vorfeld der Salzburger Gemeinderatswahl im April 2019 liefert Heinz Schoibl, Helix Austria/BAWO einen Diskussionsbeitrag mit vier wohnpolitischen Thesen, die er mit den entsprechenden wohnpolitischen Forderungen verknüpft.

Zum Beitrag.

Oberösterreich: Wohnen für alle in Oberösterreich. Positionspapier OÖ Wohnungslosenhilfe.

Wohnraum ist teuer geworden. Viele Menschen können ihn sich kaum mehr leisten. Was braucht es, um gutes Wohnen für alle zu ermöglichen? Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe BAWO hat dazu ihr Positionspapier „Wohnen für alle. Leistbar. Dauerhaft. Inklusiv“ präsentiert. Zentrale Forderungen sind dabei eine mieterinnenfreundliche Gestaltung des Mietrechtsgesetzes, der Ausbau des gemeinnützigen Wohnbaus und Maßnahmen für existenzsichernde Einkommen.

Die OÖ Wohnungslosenhilfe hat nun das BAWO Positionspapier mit konkreten Forderungen für Oberösterreich ergänzt und eine eigene Beilage publiziert. 

Zum gesamten Artikel.
Zum oberösterreichspezifischen Papier Wohnen für alle in Oberösterreich. Positionspapier OÖ Wohnungslosenhilfe.

Oberösterreich: Wohnungsagentur Vöckla-Ager: Zweiter Platz beim Bank Austria Sozialpreis 2018.

Die Wohnungsagentur Vöckla-Ager hat erfolgreich beim Wettbewerb um den Bank Austria Sozialpreis 2018 in Oberösterreich teilgenommen und ist am erfreulichen 2. Platz gelandet.
Die Nominierung erfolgte durch eine ExpertInnenjury. Die GewinnerInnen wurden dann per „Voting“ ermittelt. Siehe auch https://sozialpreis-bankaustria.at

Die Wohnungsagentur Vöckla-Ager bedankt sich bei allen, die für ihr Projekt gestimmt haben und bei der Sozialplattform OÖ für die tolle Bewerbung.
Die Preisverleihung findet am 5. Dezember statt.

Zum Beitrag.
Weitere Infos zum Projekt: http://www.wohnungsagentur.at

Einzugsbeleitung. Wohnagentur Vöckla-Ager.

Oberösterreich: Obdachlosenratgeber Linz aktualisiert und neu aufgelegt.

Der Obdachlosenratgeber Linz wurde aktualisiert und ist in einer Auflage von 5.000 Stück neu gedruckt worden.
Der Falter der Akuthilfe für wohnungslose Menschen ist klientInnengerecht, verständlich, kurz und mit einem Stadtplan gestaltet. Mit den ersten drei Auflagen wurden bislang bereits 16.000 Stück verteilt.
Der Obdachlosenratgeber entstand auf Vorschlag der BetroffenenvertreterInnen der Wohnungslosenhilfe OÖ und ist ein Zeichen erfolgreicher Partizipation in Oberösterreich.

Bestellung beim Verein Arge für Obdachlose: Tel: 0732/770805 oder per Email: verein@arge-obdachlose.at.

Kärnten: Aktionstag: „Es reicht…“

Am 17. Oktober 2018, am internationalen Tag für die Beseitigung der Armut, findet in Klagenfurt ein breitgetragener, vom Kärntner Armutsnetzwerk organisierter Aktionstag statt.
Unter dem Motto "Es reicht ..." möchte das Armutsnetzwerk  auf die Folgewirkungen der geplanten - und zum Teil ja bereits umgesetzten - Maßnahmen und Neuregelungen der österreichischen Bundesregierung aufmerksam machen. 
Die Bandbreite möglicher Auswirkungen und Folgen – von der Verrohung der Sprache bis hin zu Kürzungen finanzieller Unterstützungen - wird mit dem Bau einer „Mauer der Belastungen“, zu der jede/jeder mit Slogans und Anliegen beitragen kann, aufgezeigt werden. Dem Motto des Aktionstags entsprechend beteiligt sich die BAWO mit Forderungen an die Bundesregierung.

Aktionstag Plakat
Informationen zum Aktionstag

Publikationstipp: Sammelband zur regionalen Menschenrechtsarbeit. Herausforderungen – Antworten – Perspektiven.

Menschenrechte sind vor allem als internationales Thema im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Wir denken an die Vertreibung der Rohingya in Myanmar oder an die Verhältnisse in den Flüchtlingslagern Libyens. Am ehesten hat das Recht auf Asyl als scheinbar zu begrenzendes Menschenrecht die innenpolitische Debatte in Österreich mitbestimmt. In den letzten Jahrzehnten hat sich jedoch ein vielfältiges Netz von Menschen, Gruppen und Organisationen gebildet, die sich in ihrem Heimatort, in ihrem Stadtteil, in ihrem sozialen Umfeld für Menschenrechte engagieren.

In dem im November 2018 erscheinenden Sammelband kommt eine lebendige und bunte Menschenrechtskultur zu Wort. Die AutorInnen der Beiträge eröffnen einen Blick auf eine offene und vielfältige Zivilgesellschaft.

Beiträge von Ute Bock, Mark Terkessidis, Simone Philipp, Ursula Liebing, Heiner Bielefeldt, Heinz Schoibl und anderen.

Josef P. Mautner (Hg.), Regionale Menschenrechtspraxis. Herausforderungen – Antworten – Perspektiven. mandelbaum verlag
17.00 €
240 Seiten
Format: 13,5x21
ISBN: 978385476-578-3
Erscheint: November 2018

Termine

                                                   Intern-/national

Mo, 22. Oktober 2018, 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Tagung “Das ist doch das Mindeste!”. Soziale, ökonomische und rechtliche Perspektiven auf die Zukunft der Bedarfsorientierten Mindestsicherung
Im Rahmen der Tagung werden unterschiedliche Perspektiven auf die Bedarfsorientierte Mindestsicherung beleuchtet. Die Konferenz beschäftigt sich unter anderem mit folgenden Fragen: Wie ist das Verhältnis zwischen den Kosten für die Mindestsicherung und den Folgekosten, die sich aus einer Kürzung resultieren würden? Welche (verfassungs-)rechtlichen Implikationen ergeben sich daraus? Wie sehen die entsprechenden Erfahrungen rund um Hartz-IV in Deutschland aus? Wie können Grundrechte gewahrt und Personen sozialrechtlich besser unterstützt werden? Inwiefern können realitätserprobte Modelle wie beispielsweise die Referenzbudgets herangezogen werden?
Die Konferenz findet im Rahmen des Projekts EMIN (European Minimum Income Network) statt; koordiniert durch das Europäische Armutsnetzwerk (EAPN) und finanziert durch die Europäische Kommission.
Details zum Programm
Ort: Österreichische Kontrollbank (Reitersaal), Strauchgasse 3, 1010 Wien

Fr, 09. November 2018, 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Präventionstagung Verhinderung des Wohnungsverlustes ist die beste Hilfe - Herausforderungen und Konzepte
Zentrale Ziele der von der BAG Wohnungslosenhilfe organisierten Tagung sind, für präventive Maßnahmen zur Verhinderung von Wohnungsverlusten zu werben, gute Modelle vorzustellen und die Kooperation zwischen den Akteuren, Kommune, Wohnungswirtschaft, private Vermieter und freie Träger der Wohnungslosenhilfe zu verbessern. Dabei ist der Blick nicht nur auf die Großstädte gerichtet, sondern auch explizit auf den ländlichen Raum. Informationen 
Ort: Hechelei, Ravensberger Park 6, 33607 Bielefeld

Mo, 19. November 2018 bis Fr, 23. November 2018
FEANTSA Youth Study Session
The FEANTSA Youth Study Session will focus on the idea of Homeless Rights as Social Rights. Human Rights-based approaches to tackling homelessness are advocated by numerous international bodies, such as the United Nations. As the profile of those working directly with the homeless are generally social workers who don't always have a human rights background, this study session acts as a unique learning opportunity to strengthen the homeless sector's awareness of human rights-based approaches and how it can be implemented in their service.
More information: robbie.stakelum@feantsa.org or information@feantsa.org

Do, 06. Dezember 2018 bis Fr, 07. Dezember 2018
Fachtagung Partizipation in der Wohnungslosenhilfe
Die Tagung dient als erster Schritt zur Bildung einer Facharbeitsgemeinschaft Partizipation zur „Förderung von Maßnahmen der Beteiligung“ im Hilfesystem und zum „fachlichen Austausch über Fragen der Partizipation“. Mit einer solchen Facharbeitsgemeinschaft soll die Mitwirkung von aktuell und ehemals von Wohnungslosigkeit betroffenen Menschen in den (Fach-) Gremien der BAG W neu organisiert werden.
Wohnungslose und ehemals wohnungslose Menschen sind eingeladen, sich mit Mitarbeitenden aus der Wohnungsnotfallhilfe über ihre Erfahrungen mit Teilhabe und Beteiligung im Hilfesystem auszutauschen. Diskutiert werden sollen dabei die Möglichkeiten und Voraussetzungen der Teilhabe und Mitbestimmung – auch auf Bundesebene.Die Tagung wurde gemeinsam von MitarbeiterInnen von Trägern und Einrichtungen der Hilfen in Wohnungsnotfällen und aktuell und ehemals von Wohnungslosigkeit betroffenen Menschen geplant und vorbereitet. Die Arbeitsgruppen und Diskussionsrunden werden gemeinsam moderiert und ausgewertet. 
Anmeldung und Info hier.
Ort: Hotel Haus Hainstein, Am Hainstein 16, 99817 Eisenach


                                                        Wien                                                   

Bawo Forum
Ort: Neustart, Castelligasse 17, 1050 Wien

Di, 16. Oktober 2018, ab 18.00 Uhr
Marie's Stammtisch
Der Wiener Frauenarbeitskreis der BAWO lädt ein zu einem Abend voller Frauenpower, Austausch, Networking, Wiedertreffen und Kennenlernen, interessanter und anregender Gespräche und nicht zuletzt um Spaß von Kolleginnen aus der Wohnungslosenhilfe und anderen sozialen Bereichen.  Einladung
Ort: Tunnel, Florianigasse 39, 1080 Wien

Do, 18. Oktober, ab 10.00 Uhr
Feier Haus Miriam
Das Haus Miriam wird 30 Jahre alt und lädt zur gemeinsamen Geburtstagsfeier.
Ort: Haus Miriam, Schopenhauerstraße 10, 1180 Wien

Mi, 07. November 2018, 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Wiener Frauenarbeitskreis der BAWO
Kontakt: Margit Jelenko Tel.: 01/603 12 28-601; Email: margit.jelenko@samariterwien.at

Mo, 26.11.2018, 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Plattformtreffen Ständig Selbst Wohnen - Konzepte, Angebote und Erfahrungen
Das 21. Treffen der Wiener Plattform Gesundheit und Wohnungslosigkeit widmet sich dem Thema des selbständigen Wohnens. Hier gibt es im Wiener Raum bereits vieles an Praxis, Modellen und Angeboten, denen im Treffen Raum geboten wird, um Erfahrungen und Konzepte vorzustellen.
Ort: Ausbildungszentrum des Wiener Roten Kreuzes, Safargasse 4, 2. Stock, Räume 211 & 212, 1030 Wien

Mo, 03. Dezember 2018, 14.00 Uhr bis 16.30 Uhr
Bawo Forum
Ort: Neustart, Castelligasse 17, 1050 Wien

Di, 04.Dezember 2018 bis Mi, 05.Dezember 2018
AVISO Internationale Konferenz„Housing for All. Affordable Housing in Growing Cities in Europe“
Welche rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen braucht es in Europa, damit wieder stärker in leistbares Wohnen investiert wird? Welchen Mehrwert schafft der soziale Wohnbau für Europas Städte und die Wirtschaft?
Vertreterinnen der EU-Institutionen, PolitikerInnen aus verschiedenen europäischen Städten, Wohnbau-ExpertInnen, Wohnungsunternehmen, MietervertreterInnen und WissenschafterInnen werden diese Fragen umfassend diskutieren. Die Ergebnisse der Städtepartnerschaft für leistbares Wohnen der städtischen Agenda der Europäischen Union werden präsentiert. Die Stadt Wien bietet Exkursionen an, um das Modell des sozialen Wohnbaus in Wien zu präsentieren. 
Ort: Wiener Wohnen , Rosa-Fischer-Gasse 2 , 1030 Wien


                                                   Oberösterreich

Do, 14. März 2019
AVISO Fachtagung Der normierte Klient. Oder wie funktioniert professionielle Unterstützung in der Wohnungslosenhilfe
Ort: Fachhochschule Linz

                                                        Kärnten

Mi, 17. Oktober 2018, 16.30 Uhr
Aktionstag
Im Rahmen des Internationalen Tages für die Beseitigung der Armut führt das Kärntner Netzwerk gegen Armut und soziale Ausgrenzung einen Aktionstag durch an dem sich auch die Interessensgemeinschaft Wohnungslosenhilfe WoSaMa und die BAWO beteiligen werden.
Unter dem Motto "Es reicht ..." sollen die Bandbreite und die Folgewirkungen der angekündigten und zum Teil bereits verwirklichten Maßnahmen der Bundesregierung kritisch aufgezeigt werden. In einer öffentlichen Aktion werden die "Belastungspakete" präsentiert: Diese sollen dann im Anschluss an der Bundesregierung geschickt werden.
Ort: Alter Platz, 9020 Klagenfurt.

                                                        Tirol

Mo, 20.Mai 2019 bis Mi, 22. Mai 2019
Aviso BAWO Fachtagung 2019                                                                            

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