Mental Health Europe und Feantsa fordern “EU Action Plan on Homelessness“ von Europäischer Kommission

MHE, Mental Health Europe und Feantsa, der europäische Dachverband der Wohnungslosenhilfeeinrichtungen, weisen in einer gemeinsamen Presseaussendung anlässlich des World Suicide Prevention Day am 10. September auf den fatalen Zusammenhang zwischen steigender Arbeitslosigkeit und erhöhten Selbstmordraten in den EU-Staaten hin. Durch rigide Sparmaßnahmen der Nationalstaaten sind beide Werte im Ansteigen begriffen.
Besonders davon betroffen sind - schon in wirtschaftlich blühenderen Zeiten -  benachteiligte Gesellschaftsgruppen, zu denen auch Wohnungslose gehören. Diese sind in höherem Ausmaß von psychischen Erkrankungen und Selbstmordgefährdung betroffen als die Durchschnittsbevölkerung.
Aus diesem Anlass fordern MHE und Feantsa die Europäische Kommission auf, einen umfassenden ‚EU Action Plan on Homelessness‘ zu verwirklichen, der auch den Faktor psychische Gesundheit inkludiert und durch Sicherstellung leistbarer und adäquater Wohnmöglichkeiten Selbstmorde zu verhindern.   Presseaussendung 10.09.2012