Zugang zu Beschäftigung für wohnunglose Menschen

Die EU Mitgliedsstaaten fördern in zunehmendem Maße die „Aktivierung“ arbeitsmarktferner Personen als Mittel, um die Beschäftigungsquote zu steigern und die Wirtschaft anzukurbeln. Die Eingliederung in den Arbeitsmarkt gilt als einer der effektivsten Wege zur Bekämpfung von Armut und zur Förderung der sozialen Eingliederung benachteiligter Gruppen. Das Engagement auf nationaler Ebene entspricht den beschäftigungspolitischen Zielen der Europäischen Union.
Bestehende Initiativen zur Förderung von Beschäftigungsfähigkeit erreichen oft jedoch nicht die am meisten ausgegrenzten Menschen in der Gesellschaft und diejenigen Personen, bei denen es am unwahrscheinlichsten ist, dass sie ohne zusätliche Hilfe, Arbeit finden werden, wie beispielsweise wohnunglose Menschen.
Die FEANTSA hat in Zusammenarbeit mit ihren Mitgliedern, darunter auch die BAWO, ein Positionspapier (Zugang zu Beschäftigung für wohnungslose Menschen) erarbeitet, das vorliegende Mängel europäischer und nationaler Beschäftigungspolitik aufzeigt und eine Reihe von Empfehlungen vorstellt  , wie Beschäftigungspolitik für wohnungslose Menschen in der Zukunft effektiver gestaltet werden kann. Die Empfehlungen basieren auf den Ergebnissen des Europäischen Berichts 2007 der FEANTSA „Multiple barriers, Multiple solutions“, der einen Überblick über die Beschäftigungssituation von wohnungslosen Menschen in 16 EU-Mitgliedsstaaten gibt.