Aktivitäten
AURORA plus
Die BAWO führt das Projekt in Österreich gemeinsam mit den operativen PartnerInnen Institut SRZ Stadt + Regionalforschung, Institut für Gesellschafts- und Sozialpolitik der Universität Linz, durch. Projektträger ist die Volkshilfe Österreich. Ein breites Konsortium - bestehend aus Bundeskanzleramt, Sozialministerium, Bildungsministerium, Frauenministerium, regionaler Landesregierungen - Wien, Kärnten, Oberösterreich und Steiermark, SozialpartnerInnen – Arbeiterkammer Wien und Industriellenvereinigung, sowie dem österreichischen Verband gemeinnütziger Bauvereinigungen – unterstützt das Projekt aktiv und als strategischer Partner.
Durch dieses breite Netzwerk von Akteuren und die strukturierte Einbeziehung der von Armut und sozialer Ausgrenzung Betroffenen, bietet AURORA+ die Möglichkeit, in den ausgewählten Politikfeldern gesellschaftlich relevante Ergebnisse zu erzielen, einen effektiven Wandel zu beeinflussen, und Inhalte und Ergebnisse mit großer Reichweite und Effektivität zu verbreiten. Die Europäische Dimension wird zu jeder Zeit einbezogen. Mehr Informationen
M-Phasis
Die BAWO beteiligte sich an einer internationalen Studie, die auf vergleichender Basis die Situation in den Mitgliedsländern der EU zur regelmäßigen Erfassung des quantitativen Ausmaßes von Wohnungslosigkeit sowie der professionellen Hilfen zur Bekämpfung von Wohnungslosigkeit erkundete. Auf dieser Grundlage sollen Initiativen dafür gesetzt werden, in den einzelnen Ländern reguläre Datenerfassungssysteme zum Monitoring von Wohnungslosenhilfe einerseits sowie zur Entwicklung der quantitativen Aspekte von Wohnungslosigkeit aufzubauen und zu implementieren.
Das Resultat der Studie wurde den 20 teilnehmenden Staaten zuerst in nationalen Treffen präsentiert. Zu diesem Zweck hat Heinz Schoibl von der BAWO einen Kurzbericht zur Lage in Österreich verfasst, der zur Vorbereitung auf den österreichischen gegenständlichen Workshop Anfang Oktober 2008 in Wien diente.
Die aus dem Treffen abgeleiteten Handlungsstrategien für Österreich sollen schrittweise auch auf gesamteuropäischer Ebene umgesetzt werden. Im September 2009 gab es in Paris die Abschlusskonferenz des M-Phasis Projekts, bei der die einzelnen Teilnehmerländer über ihren Prozess der Datenangleichung und den jeweiligen Stand berichteten. Auch die BAWO war auf der Konferenz vertreten und bekräftigte, die Vorgaben so weit als machbar umsetzen zu wollen.
Die EU-Vorgabe für die Volkszählung 2010: wohnungslose Menschen müssen gezählt werden. In Österreich übernimmt diese Aufgabe das statistisches Zentralamt, das mit Unterstützung der BAWO die notwendigen Daten zu Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe erhält. Im Rahmen des Prozesses werden dort, wo es bereits Zahlen über Wohnungslose gibt, peer reviews, also Überprüfungen durch Fachleute angeregt.
Heinz Schoibl hat in einem Papier die Ergebnisse von Mphasis für Österreich kurz zusammen gefasst.
Details zum Konzept des M-Phasis Projekts finden Sie in den Vorbereitungsunterlagen (english) zum nationalen Treffen.
Am 3. Oktober 2008 fand in Wien das erste Nationale Treffen statt. Vertreter der Sozialplanung aus dem Bundesministerium sowie aus den Bundesländern trafen zusammen, um die mögliche Vorgehensweise zur Datenerfassung von Wohnungslosigkeit zu besprechen. Volker Busch-Geertsema präsentierte eine Kurzfassung der Studie, die einen Überblick zum M-Phasis Projekt und der Kategorisierung der Daten verschafft.
Das Protokoll zum Nationalen Treffen ist verlaufsorientiert verfasst und enthält alle relevanten Links und Beschlüsse. (Minutes engl.)
AURORA.
Das Projekt AURORA., ein von der EU gefördertes Projekt gegen Armut, soziale Ausgrenzung und mangelnden Sozialschutz wurde von der BAWO gemeinsam mit der Volkshilfe, dem SRZ und der Initiative Minderheiten mitgetragen und dauerte von Jänner 2007 bis Jänner 2008. Dieses Informationsblatt gibt einen Überblick über das Projekt (Infosheet english). Zu Projektende von AURORA. wurde ein umfassender Bericht erstellt, der den Ablauf des Projekts und die im Rahmen von Aurora. stattgefundenen Aktivitäten wieder gibt.
2009 und 2010 gab und gibt es eine Fortsetzung des Projekts Aurora. Das Projekt Aurora plus nimmt die Erfahrungen aus Aurora. auf und entwickelt neue Wege aus der Armut, unter dem besonderen Schwerpunkt der Partizipation von Betroffenen sowie der Verbesserung der Rechtslage, indem eine fachspezifisch interdisziplinäre Arbeitsgruppe "Housing Rights Watch" gegründet wurde. Mehr zum Thema Housing Rights Watch.

