BAWO Positionspapier Wohnen für alle

Wohnen für alle. Leistbar. Dauerhaft. Inklusiv.

Wohnen als zentrale gesellschaftliche Herausforderung der Zukunft
Österreich verfügt über ein komplexes System unterschiedlicher wohn- und sozialpolitischer Maßnahmen, die eine adäquate Wohnversorgung der Bevölkerung gewährleisten sollen. Wenngleich dieses System im internationalen Vergleich als Best-Practice-Beispiel Erwähnung findet und sich die Wohnqualität über die Jahre hinweg substanziell erhöht hat, zeigen Indikatoren wie die Kostenentwicklung, Verfügbarkeit, Überbelag oder die Inanspruchnahme von Angeboten der Wohnungslosenhilfe im zeitlichen Verlauf sehr deutlich, dass Wohnen auch in Österreich eine gesellschaftspolitische Herausforderung ist.

Mit dem Positionspapier "Wohnen für alle. Leistbar. Dauerhaft. Inklusiv." (Downloadmöglichkeit der Langversion siehe unten) möchte die BAWO einen Beitrag für das Ziel „Wohnen für alle“ leisten und den Diskurs zu Leistbarem Wohnen stärker auf Menschen mit niedrigem Einkommen fokussieren.

Die seit November 2017 vorliegenden Unterlagen beruhen auf Inputs zahlreicher ExpertInnen aus den Feldern Wohnbau, Wohnrecht, Wohnpolitik sowie der Wohnungslosenhilfe, die u.a. in drei Workshops ihr Wissen geteilt und die BAWO durch ihre rege Beteiligung wesentlich unterstützt und gestärkt haben.

Kurzversion des Positionspapier zum Download.
Langversion
des Positionspapiers zum Download.
English version HOUSING FOR ALL - affordable. permanent. inclusive.

Powerpointpräsentation Präsentation des BAWO Positionspapiers am 30. November 2017 (Elisabeth Hammer, Roswitha Harner), Oesterreichische Nationalbank, Wien.
Presseinformation.

Was sich seit der Präsentation des Positionspapiers Ende 2017 getan hat
Basierend auf dem Positionspapier hat 2018 in Oberösterreich ein Konkretisierungsprozess innerhalb der Wohnungslosenhilfe Oberösterreich begonnen. Die OÖ Wohnungslosenhilfe hat das generelle Positionspapier nun mit spezifischen Forderungen für Oberösterreich ergänzt:
Positionspapier OÖ Wohnungslosenhilfe

Eine Untergruppe der ARGE WLH Vorarlberg hat im Frühjahr 2019, dem Beispiel Oberösterreichs folgend, ein Zusatzpapier zum BAWO-Positionspapier zu erstellen, bei dem relevante Strategien und Maßnahmen des Österreichpapiers auf Vorarlberg herunter gebrochen wurden.
Das Vorarlbergbezogene Ergänzungspapier ist am 10.05. 2019 im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt worden. Und am Nachmittag desselben Tages auf einem ARGE-internen Fachtag breit diskutiert worden.
Positionspapier ARGE WLH Vorarlberg.

Anfang des Jahres bereits, am 30.01.2019, hat die BAWO zum Workshop „Leistbarkeit Konkret“ wieder in die Räumlichkeiten der OeNB geladen. Auch dieser, nunmehr siebente Workshop hat einen inhaltlichen Fokus auf die Wohnversorgung von Menschen mit niedrigem Einkommen gelegt und Aspekte in den Vordergrund gerückt, die in der aktuellen Debatte rund um Leistbares Wohnen unterrepräsentiert sind.
Darüber hinaus wurden durch ein interaktives Setting Austausch und vernetztes Denken von ExpertInnen aus den Bereichen Wohnbau, Wohnrecht, Wohnwirtschaft und Wohnungslosigkeit vertieft und gestärkt.
Siehe auch die Präsentation von Michael Klien (WIFO).

Ein weiteres Highlight 2019 war der Workshop „Erfassung von Wohnungslosigkeit in Österreich: Status Quo und Perspektiven“, zu dem die BAWO am 29.03.2019 in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Sozialstatistik der Österreichischen Statistischen Gesellschaft zum Workshop in die Räumlichkeiten der Statistik Austria geladen hat.
Hier finden Sie die Präsentationen von Lars Benjaminsen (VIVE – The Danish Centre of Applied Social Science), Matthias Till (Statistik Austria), Christian Beiser und Heinz Schoibl (BAWO).

Der Workshop fand im Rahmen des Projekts „Wohnen für alle. Leistbar. Dauerhaft. Inklusiv.“ statt und war der nunmehr siebente Workshop der BAWO Workshop-Reihe – mit dem Ziel ergänzende Grundlagen für ein aktualisiertes BAWO-Positionspapier zu erarbeiten. Der Workshop wurde durch eine Förderung des Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz sowie des FSW ermöglicht.